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25.10.1996 - 

Frost & Sullivan sieht IBM vor SNI und DEC

Big Blue beherrscht den Servicemarkt

Die IT-Servicebranche ist nach Erkenntnissen der Marktforscher enger denn je mit den Herstellern von IT-Equipment verbunden. Das Feld der Anbieter wird von IBM mit einem Marktanteil von 13 Prozent angeführt. Es folgen die Siemens-Nixdorf Informationssysteme AG (zehn Prozent), Digital Equipment (neun), Olivetti (sieben), ICL Sorbus (sieben), Hewlett-Packard (sechs) und Bull (fünf). Die Hersteller dominieren den Markt, weil sie beim Ausbau ihres Dienstleistungsangebots auf eine bereits eingeführte und vom Markt akzeptierte Servicepalette aufsetzen konnten.

Die Kunden interessieren sich für Lösungen, die auf ihre Geschäftstätigkeit abgestimmt sind. Nicht mehr allein die Hardware, sondern Komplettangebote aus Rechnern, Software und unterstützenden Dienstleistungen bestimmen über den Erfolg. Aufgeschlüsselt nach Produktgruppen zeigte sich, daß 1995 mit einem Anteil von 37 Prozent Workgroup-Lösungen am meisten gefragt waren, gefolgt von Unternehmensdienstleistungen (30 Prozent). Außerdem bekam der Desktop-Support mit 22 Prozent ein erhebliches Gewicht.

Der Marktbedarf stammt zu fast einem Viertel von den herstellenden und verarbeitenden Industrien. Es folgen mit 21,9 Prozent öffentliche Einrichtungen und mit 15,5 Prozent der Handel. Zukünftig gute Geschäfte versprechen sich die Anbieter von der Logistik- und Lieferantenbranche. Im Jahr 2002 soll der europäische IT-Servicemarkt ein Gesamtvolumen von 24 Milliarden Dollar haben.