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21.08.1992 - 

LAN Management zunächst für OS2-Umgebung

Big Blue bestätigt Planungen für Distributed Systems Management

SAN MATEO (IDG) - Big Blue richtet sein Augenmerk verstärkt auf das lokale Networking. Insider rechnen schon in den nächsten Wochen mit der Beta-Version einer umfassenden LAN-Management-Plattform. Das intern als "Distributed Systems Management (DSM)" bezeichnete Paket soll, wie aus IBM-Kreisen bestätigt wurde, Interoperabilität zu den Plattformen anderer Hersteller gewährleisten und die wichtigsten OSI-Standards unterstützen.

Die Konzeption die hinter DSM steht ist nach offiziellen IBM-Angaben die Bereitstellung einer zentralen LAN-basierten Management-Plattform, von der aus via SNMP oder CMIP unter Zuhilfenahme von X/Open- oder OSF-kompatiblen APIs unternehmensweite Ressourcen im Netz verwaltet werden können. Entsprechend diesem Anforderungsprofil soll das erste DSM-Release, dessen Ankündigung für Oktober oder November erwartet wird, über ein X/Open kompatibles grafisches User-Interface, OS/2- und DOS Agents sowie über ein Gateway zu IBMs Management-System Netview verfügen.

Wie weiter bekannt wurde, haben die Entwickler in Armonk allein 800 bis 900 Variablen für die OS/2-Umgebung definiert die mittels DSM überwacht werden können - darunter die Verwertung von CPU- und Speicherinformationen sowie einzelne Applikations- und Statusanalysen. Angerichts dieser Prämisse machen die IBM Planer auch kein Hehl aus der Tatsache, daß DSM zunächst als OS/2-Produkt vertrieben werden soll langfristiges Ziel sei es, wie IBMs Program Manager Al Rosen bestätigte," daß alles was auf den OS/2-Front-end Systemen läuft über das DSM-Interface kontrolliert werden kann".

Zurückhaltung üben die Armonker bei der Konzeption von DSM in puncto Connectivity zu DOS- und Windows-Applikationen. Offiziell sei, wie es bei der IBM intern heißt, noch nicht entschieden, ob man selbst die Entwicklung dieser Tools in Angriff nehme oder andere Hersteller beauftrage. Im Gespräch sei derzeit die Bereitstellung; entsprechender Toolkits für interessierte Entwickler und Drittanbieter. Nachgedacht wird ferner über die Interoperabilität mit Novells LAN-Betriebssystem Netware.