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16.09.1988 - 

Jahrelang kämpfte die Adapso gagen IBMs aggressives Marketing:

Big Blue gibt "Objekt-code-only"-Politik auf

FRAMINGHAM (IDG) - Beendet ist die Auseinandersetzung zwischen der US-Anbietervereinigung Adapso und IBM um deren "Objekt-code-only"-Politik. Die Adapso veröffentlichte jetzt eine entsprechende IBM-Erklärung.

Der Einigung waren harte Kämpfe um die Big Blue-Verkaufspolitik vorausgegangen. Vor etwa fünf Jahren hatte die IBM damit begonnen, statt des Quell-Codes nur noch den Objekt-Code an die Kunden abzugeben. Damit war es Drittanbietern praktisch unmöglich, mit ihren Produkten auf die IBM-Software aufzusetzen.

Nachdem die Angelegenheit jetzt geregelt zu sein scheint, heißt es aus Adapso-Kreisen, nur eine kleine Gruppe von Mitgliedern habe überhaupt Schwierigkeiten mit der IBM-Politik gehabt. John Imlay, Präsident der Management Science Amerika Inc. (MSA) dazu: "Für uns war die IBM-Verkaufsstrategie kein Thema."

Einen Zwischenerfolg konnten die IBM-Kontrahenten verbuchen, als im September 1987 der Streitfall zwischen IBM und Fujitsu beigelegt wurde (CW 39/87, Seite 7). Big Blue hatte den Japanern vorgeworfen, das IBM-Betriebssystem illegal kopiert zu haben. Beide Kontrahenten einigten sich auf einen Vergleich. Bestandteil dieses Übereinkommens war, daß IBM künftig ihre Software in Quellcode an Fujitsu lieferte.

Nach der Einigung mit Fujitsu mußte die IBM ihre Strategie schrittweise ändern. Martin Goetz, Vorstandsvorsitzender der Syllogy Corp. und ausgesprochener Gegner der IBM-"Object-code-only"-Politik (CW 42/87, Seite 11), zum jetzigen Stand der Dinge: "Wir haben die Sache in das öffentliche Interesse gerückt. Jetzt werden wir abwarten, was passiert."