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23.10.1998 - 

Kommentar

Big Blue greift in die Trickkiste

Das Wohl der Anwender fest im Blick, hat sich die IBM vorgenommen, die Softwarekosten für Großrechner zu senken. Der Konkurrent Amdahl möchte das auch. Lange vor den Bekenntnissen Big Blues schlugen die Kalifornier vor, durch eine physikalische Aufteilung der Rechner nutzungsabhängige Softwaregebühren zu ermöglichen.

IBM lehnt dieses Verfahren ab und verbaut damit Amdahls Kunden eine Chance, die Kosten besser in den Griff zu bekommen. Statt dessen greifen die Armonker in die Trickkiste. Mit dem eigenen "S/390 Usage Pricing" könnten Anwender einen ähnlichen Effekt erzielen, aber auf elegantere Weise.

Die Sache hat nur einen Haken. Das Modell der Armonker gilt, anders als das von Amdahl, lediglich für die eigenen Programme wie DB/2 oder CICS und nicht etwa für Enterprise-Resource-Planning-Pakete. Für diese Applikationen offeriert der Konzern wieder ein anderes Rabattmodell, das aber mit nutzungsabhängiger Bezahlung nichts zu tun hat. Der Clou dabei: IBM-Managerin Val Rahmani erklärt, unter dem Strich ergäben sich für den Hersteller keinerlei Einbußen.

Selbst für IBM-treue Kunden dürfte diese Rechnung schwer nachvollziehbar sein. Wo bleibt die Ersparnis für den Anwender, wenn IBM per saldo die gleichen Einnahmen erwartet?wh