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20.05.1994

Big Blue portiert DB2/6000 auf HP-UX Inkompatible DB2-Ausfuehrungen aergern IBMs Datenbank-Kunden

FRAMINGHAM (IDG) - Zum ersten Mal sind ausser Mainframe-Usern von DB2 auch PC- und Unix-Anwender der IBM-Datenbank zur Konferenz der International DB2 User Group geladen. Teilnehmer erwarten Beschwerden wegen inkompatibler DB2-Plattformen. Ferner sorgt IBMs Konzept, demnaechst DB2/6000 fuer Nicht-IBM-Plattformen bereitzustellen, fuer Ueberraschung.

Rund 1700 Anwender werden zur diesjaehrigen DB2-Konferenz im kalifornischen San Diego erscheinen. Nach Angaben der CW- Schwesterpublikation "Computerworld" erwarten einige Teilnehmer, dass erstmals ueber die Kompatibilitaetsmaengel von DB2 auf den verschiedenen Plattformen diskutiert wird.

Es bestehen Unterschiede in der SQL-Syntax zwischen DB2 auf dem Mainframe und DB2/6000, einem Produkt fuer IBMs Unix-basierte RS/6000-Maschine, konstatierte beispielsweise Rob Tholemeier, Analyst bei der Meta Group Inc. Dieses Manko mache die IBM-Loesung fuer Anwender, die ein Top-to-bottom-Konzept anstreben, ungeeignet.

Die IBM scheut die offene Aussprache ueber das seit Jahren bekannte Problem offensichtlich deshalb nicht, weil sie nun mit einem Rezept aufwarten kann. Steve Mills, seit rund neun Monaten als General Manager fuer IBMs Software Solutions Division verantwortlich, wird erste Spezifikationen vorstellen, die in Zukunft eine Zusammenarbeit zwischen DB2/2 und DB2/6000 gewaehrleisten sollen. Ferner warten zwei neue Versionen der Datenbank auf die Teilnehmer, berichtete eine IBM-Sprecherin gegenueber der CW-Schwesterpublikation "Computerworld".

IBM-Manager Mills werde ein strategisches Konzept fuer die Zukunft der DB2-Datenbankfamilie vorlegen. Am meisten duerfte dabei der Plan ueberraschen, DB2/6000 auf Nicht-IBM-Systeme wie HP-UX von Hewlett-Packard zu portieren.