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01.03.1996 - 

Noch ist die Bedienung der Datenbank spartanisch

Big Blue versucht sich mit DB2, Version 2.1, auf Windows NT

Auch die Version 2.1 von DB2 fuer Windows NT kann ihre Herkunft nicht verleugnen. Waehrend auf dem Microsoft-Betriebssystem grafische Werkzeuge laengst eine Selbstverstaendlichkeit sind, muss sich der DB2-Anwender nach wie vor mit DOS-aehnlichen Kommandozeilen abquaelen. Doch die IBM hat Besserung gelobt. Das fuer April dieses Jahres angekuendigte Upgrade soll mit einem grafischen Management-Werkzeug, ausgestattet sein. Ausserdem wird als Front-end-System die PC-Datenbank "Lotus Approach" mitgeliefert.

Wie bei dem Konkurrenzprodukt von Oracle laesst sich der Speicher logisch auf mehrere physikalische Speichermedien aufteilen. Dieses Feature gibt dem Datenbankadministrator viel Freiheit bei der Optimierung von In- und Output. Generell verfuegt das Produkt ueber eine Vielzahl von Moeglichkeiten, Parameter leistungssteigernd zu setzen.

Die Anpassung an Windows NT bezeichnen die Tester als gelungen. So werden bei Sicherungslaeufen, Wiederanlauf und beim Laden von Daten die Multithreading-Eigenschaften von NT ausgeschoepft. Auch laesst sich die Leistung von DB2 am NT-eigenen Monitor ablesen. Ebenso gelobt wird die Interoperabilitaet der IBM-Datenbank. Neben der selbstverstaendlichen Unterstuetzung von ANSI SQL inklusive einiger Erweiterungen, die im SQL-3-Standard kommen sollen, ist das hauseigene Call-Level-Interface kompatibel zu der von Microsoft als Industriestandard etablierten Datenbank-Schnittstelle ODBC.

Besonders eignet sich die Windows-NT-Version von DB2 jedoch fuer Downsizer. Fuer diese Gruppe hat die IBM eine Softwareschicht mit der Bezeichnung "Distributed Database Connection Services" eingezogen. Mit deren Hilfe koennen Client-Systeme auf Daten zugreifen, auch wenn diese auf Unix-, OS/2-, OS/400- oder MVS- Systemen liegen. Auf diesem Weg lassen sich die Daten aber auch vergleichsweise einfach auf Windows NT portieren.