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09.10.1998 - 

Neue Router-Familie vorgestellt

Big Blues Netzwerker erweitern ihr Ethernet-Produktportfolio

Bei IBM bricht eine neue Ära an. Bereits im Frühjahr hatte die Company angekündigt, endlich die Zahlenkombinationen fallen zu lassen, die bislang die Produkte des Unternehmens kennzeichneten. Jetzt sind erste, greifbare Ergebnisse dieser Politik vorgestellt worden: Big Blues Erweiterungen des Router-Angebots tragen den Namen "Access Utility".

Die neuen Geräte sind modular aufgebaut und unterstützen verschiedene Übertragungsverfahren. So offeriert der Hersteller für die vier Slots seines Routers Adapter für die Technologien Ethernet/Fast Ethernet, Token Ring und ISDN. Außerdem sind Erweiterungen für analoge und digitale Modemports sowie ana- logen Sprach-Fax-Verkehr erhältlich. Die Routing-Software bietet Multiprotokoll-Routing und integrierte Lösungen für Virtual Private Networks (VPNs).

Router werden sprachtauglich

Dazu gehören nach dem Standard IP Security (IP Sec) gesicherte Verbindungen über das Internet, Unterstützung des Layer-2-Tunneling-Protocol (L2TP) sowie die Möglichkeit, Fernzugriffe über Wählleitungen, LAN- oder WAN-Verbindungen zu realisieren. Für Anwender, die zudem SNA- und IP-Anwendungen integrieren möchten, bietet IBM des weiteren die Software "Network Utility". Sie soll IP-Zugriffe auf S/390-Geräte vereinfachen.

Außerdem hat IBM angekündigt, alle seine Router um Voice-over-IP-(VoIP-)Funktionen zu erweitern. Das Know-how dazu hat sich die Company über die Akquisition des Herstellers Databeam an Bord geholt (siehe CW 22/98, Seite 3). Die Sprachübertragung soll nach Angaben des Herstellers auf Basis des Standards H.323 erfolgen.

Speziell für den Fast-Ethernet-Bereich hat IBM den Desktop-Switch "8275 Modell 324" entwickelt. Das Gerät soll vor allem in kleineren und mittelgroßen Unternehmen zum Einsatz kommen. Es unterstützt Standard-MIBs (Management Information Base), das Simple Network Management Protocol (SNMP), Web-basierte Verwaltung und Remote-Monitoring-(RMON-) Gruppen. Über einen speziellen EIA-232-Port kann dabei zu Konfigurations- und Verwaltungszwecken auf die Komponente zugegriffen werden. Den Switch gibt es ab Ende Oktober zu einem Preis von rund 100 Dollar pro Port.

Ebenfalls für Ethernet-Umgebungen bringt IBM die LAN-Switches "E12/24" und "F12/24" seiner 8217-Reihe. Die Geräte verfügen über zwölf oder 24 Ports und können laut Hersteller automatisch erkennen, ob Übertragungen mit 10 oder 100 Mbit/s erfolgen. Beide neuen Modelle unterstützen bis zu 16 virtuelle LANs. Optional sind Gigabit-Uplinks für den Campus-Backbone oder zur Anbindung an einen Server erhältlich. Die Preise liegen bei rund 1500 Dollar für den E12/24 beziehungsweise 2000 Dollar für den F12/24. Sie sind ab sofort verfügbar.