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05.02.1993 - 

Zahl der Grosskundenvertraege steigt

Big Blues Servicetochter macht im ersten Geschaeftsjahr Gewinn

Konkrete Zahlen zur Hoehe des Profits wollte Dennie Welsh, gerade vom President der ISSC zum Chairman der Service-Division aufgestiegen, nicht bekanntgeben. Einem Bericht des "Wall Street Journals" zufolge erklaerte er jedoch, das Unternehmen werde fuer das Jahr 1992 eine Rendite von rund 20 Prozent ausweisen.

Die im Mai 1991 gegruendete Service-Division ist derzeit einer der wichtigsten Hoffnungstraeger der in die Krise geratenen IBM Corp. Zwar machte die ISSC 1992 noch mehr als die Haelfte des Umsatzes mit Auftraegen der Muttergesellschaft, was sich laut Welsh auch 1993 bei erwarteten rund vier Milliarden Dollar Einnahmen nicht aendern wird. Doch gerade in den vergangenen Monaten konnte die IBM-Tochter einige lukrative externe Auftraege an Land ziehen.

So schloss man im Dezember 1992 mit McDonell Douglas einen Zehn- Jahres-Vertrag ab, dessen Wert sich auf rund drei Milliarden Dollar belaeuft. Zu Beginn des neuen Jahres meldete die ISSC laut "Wall Street Journal" gleich drei Kontrakte - mit Kaiser Permanente, mit der Hook-Superx Inc. und der Norrell Corp. Damit sei die Zahl der Grosskundenvertraege auf 40 gestiegen.

Mit Beendigung des ersten vollen Geschaeftsjahres hat die ISSC auch eine neue Management-Struktur mit einem Chairman, Dennie Welsh, und einem Board of Directors erhalten. Welsh? Nachfolge als President trat Samuel Palmisano an, der zuvor als General-Manager of Systems der IBM Asia Pacific Service Corp. fungierte. Dem Board of Directors gehoeren mehrere Senior Executives von IBM an, darunter auch Robert LeBant, der gerade in Big Blues Management- Komitee berufen wurde.

Ein Sprecher nannte als Grund fuer die neue Management-Struktur, aufgrund des Wachstums des Unternehmens schaffe ein Manager allein die Fuelle der Aktivitaeten nicht mehr. Deshalb habe man die Verantwortlichkeiten auf mehrere Personen verteilen muessen. Es bestuenden keineswegs Plaene, aus der ISSC ein von der Muttergesellschaft getrenntes, unabhaengiges Unternehmen zu machen.