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22.05.1998 - 

Kommentar

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Was wir da genau machen, ist unser Geschäftsgeheimnis." So deutlich wie Grant Denholm, Datenbank-Manager der schottischen Hotelkette Stakis, sagt es kaum jemand. Aber im Prinzip nehmen fast alle Unternehmen dieselbe Haltung ein: Daß wir ein Data-Warehouse haben, sagen wir - wozu, nicht.

Diese Zurückhaltung hat zwei Gründe: Zum einen zielen Data-Warehouse-Anwendungen meist auf den Vertriebs- und Marketing-Bereich, und diese Aufgaben üben auf Wohl und Wehe des Betriebs heute mehr Einfluß aus als die Produktionstechnik. Folglich achtet jeder peinlichst darauf, daß ihm der Mitbewerb hier nicht in die Karten schaut.

Zum anderen möchte man das Objekt der Vertriebs- und Marketing-Anstrengungen, also die Kundschaft, nicht verunsichern. Sicher stört es niemanden, wenn ihn die junge Dame am Check-in-Schalter fragt, ob er wie beim letzten Mal ein Nichtraucherzimmer im Westflügel möchte. Aber vielleicht schmälert es ja seine Freude am Video "für Erwachsene", wenn er erfährt, daß die Art seiner Freizeitgestaltung in einem Data-Warehouse vermerkt wird. Vor allem dürfte es ihn ärgern, wenn sein Kreditrahmen von der Lage seiner Wohnung abhängt. Nur eine bösartige Unterstellung? Vielleicht! Klingt aber irgendwie logisch, nicht wahr?