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Bilanzen

26.10.2001

Apple Computer

Ein knapp über den Erwartungen der Analysten liegendes Ergebnis konnte Macintosh-Spezialist Apple für das vierte Quartal melden, das am 29. September 2001 endete. Die Kalifornier verbuchten einen Nettogewinn von 66 Millionen Dollar beziehungsweise 19 Cent pro Aktie. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte man einen Nettoertrag von 170 Millionen Dollar ausgewiesen. Die Einnahmen betrugen 1,45 Milliarden Dollar, was gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von 22 Prozent entspricht. Die Zahlen der Macintosh-Company sind insofern bemerkenswert, da andere Wettbewerber, zum Beispiel Gateway, zuletzt weitaus größere Einbrüche zu verzeichnen hatten. Mit Blick auf das erste Quartal des neuen Fiskaljahres, das bei vielen PC-Anbietern aufgrund des bevorstehenden Weihnachtsgeschäfts traditionell das stärkste ist, zeigten sich die Apple-Verantwortlichen allerdings sehr sekptisch. Für das gesamte Geschäftsjahr 2001 weist Apple einen Umsatz von 5,36 (2000: 7,98) Milliarden Dollar sowie einen Nettoverlust von 25 Millionen Dollar (2000: 786 Millionen Gewinn nach Steuern) aus.

Juniper Networks

Auch der Telco-Ausrüster und Cisco-Wettbewerber Juniper Networks überraschte angesichts der Krisenstimmung im Networking-Business. Das Unternehmen meldete für das dritte Quartal 2001 einen Umsatz von 201,7 Millionen Dollar gegenüber 201,2 Millionen Dollar in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Unter dem Strich kam dabei ein Pro-forma-Nettoergebnis von 32,5 Millionen (Vorjahr: 60,3) Dollar heraus, das allerdings durch Abschreibungen auf Lagerbestände belastet wurde, so dass in der Bilanz ein Verlust von 29,7 Millionen Dollar steht. Für die kommenden drei Monate zeigte sich CEO Kriens vorsichtig optimistisch, was allgemein als Zeichen einer beginnenden Markterholung gewertet wird.

Texas Instruments

Der US-Halbleiter-Hersteller Texas Instruments musste im dritten Quartal 2001 einen gegenüber dem Vorjahr dramatischen Umsatzeinbruch von 3,13 auf 1,85 Milliarden Dollar hinnehmen. Trotzdem waren die Einbußen geringer als befürchtet. Im zweiten Quartal hatte die Company noch Einnahmen von 2,04 Milliarden Dollar erzielt. Unter dem Strich und unter der Berücksichtigung von Restrukturierungskosten in Höhe von 37 Millionen Dollar blieb in der Berichtsperiode ein Nettoverlust von 117 Millionen Dollar übrig.