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20.06.1980 - 

TU Graz Mitglied eines Entwicklungskonsortiums:

Bilddarstellungen per Bildschirmtext

GRAZ (to) - Ein Bildschirmtext-Pilot-Ausbauprojekt ist in Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Verkehr mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung in Vorbereitung. Einen wesentlichen Teil der dafür vorgesehenen Entwicklungsaufgaben hat das Institut für Informationsverarbeitung der Technischen Universität Graz übernommen.

Die Arbeiten der steierischen TU werden mit Unterstützung der Deutschen Bundespost, des Fernmeldetechnischen Zentralamtes in Darmstadt und des in London ansessigen British Post Office sowie österreichischen Bildschirmherstellern vorangetrieben.

Der Vorstand des Informationsverarbeitungsinstitutes, Prof. Dr. Hermann Maurer, entwickelte einen auf der Kopplung eines elektronisch gesteuerten Projektors für Acht-Millimeter-Film mit Bildschirmtextgeräten oder Computerterminals beruhenden lokalen optischen Bildspeicher, der zum österreichischen Patent erklärt wurde.

Wie das Forschungszentrum Graz (FZG) weiter mitteilt, wurde mit dem Aufbau von Textdatenbanken auf der institutseigenen Anlage (Univac 1100/ 81) sowie an der Bildschirmtextzentrale der Deutschen Bundespost mit steierischen Verkehrsinformationen bereits begonnen. Für den optischen Bildspeicher sei eine Bilddatenbank installiert.

Das Bundesministerium für Verkehr, vertreten durch die Generaldirektion für Post- und Telegraphenverwaltung und das Institut für Informationsverarbeitung (in Vertretung des Wissenschaftsministeriums) erarbeiteten einen Entwurf für ein Verwaltungsübereinkommen. Dieses soll die Grundlage für die technischen Vorarbeiten sowie die wissenschaftlichen Begleituntersuchungen für die Pilotinstallationen dieses Bildschirmtextsystemes regeln.

Zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch "aller an öffentlichen Kommunikationssystemen in Österreich interessierten Institutionen" hat die Österreichische Computergesellschaft einen Arbeitskreis "Bildschirmtextähnliche Systeme" unter Vorsitz von Prof. Maurer ins Leben gerufen. Die inzwischen ein halbes Jahr alte Vereinigung soll Richtlinien für die Bildschirmkommunikation erarbeiten und prüfen.

Informationen: Institut für Informationsverarbeitung, Technische Universität Graz, Steyrergasse 17, 8010 Graz, Tel.: 03 16/7 25 97.