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18.09.1981 - 

Perkin-Elmer zieht sich aus OEM-Terminal-Markt zurück:

Bildschirme nur für den Hausgebrauch

MÜNCHEN (CW) - OEMs müssen in Zukunft auf Perkin-Elmers Eulen-und Zwerghühner-Terminals verzichten. Die Norwalker Computerbauer wollen Ihre Owl- und Bantam-Serie nur noch für den Hausgebrauch produzieren. Perkin-Elmer integrierte die Terminals Division kurzerhand in die Computer-Division.

"Im Grunde hat sich nichts geändert", kommentiert Wolfgang Schallhorn, Sales Manager der Perkin-EImer Deutschland, die organisatorische Änderung. Sowohl in Amerika als auch in Deutschland würden nicht nur bestehende Verträge erfüllt, sondern auch Neu-Kunden gesucht. Hingegen äußerte Bill Moore, General Manager Computer Operations bei Perkin-Elmer, einer Meldung der Electronic News zufolge, neue OEM-Verträge würden nicht abgeschlossen.

Verwirrt reagieren Distributoren auf die Situation. "Im September haben wir eine Lieferung von Terminals erwartet", wundert sich ein Sprecher der Schweizer Plancal, "doch die wurde verschoben. Außerdem sollen wir Perkin-Elmer unsere Lieferwünsche für dieses Jahr mitteilen." Was im nächsten Jahr sei, wüßte er nicht. Die Terminals Division hatte zwar keine Verluste zu verzeichnen, meldete die amerikanische Fachzeitschrift Electronic News, doch erfolgte die Auflösung wegen der allgemein nicht rosig aussehenden Lage auf dem Bildschirm-Markt. Divisional Manager Joseph Rechner habe zugeben müssen, daß es im letzten Jahr Lieferschwierigkeiten bei der Serie 550 gegeben habe. Außerdem hätten die Norwalker einen hohen Verschleiß im Verkaufsmanagement und beim -personal verzeichnet

Moore bestätigte Electronic News zufolge, daß die Gesellschaft die bestehenden Verträge mit OEM-Kunden erfüllen werde. Das Budget, das bisher für die Terminals der Bantam-Serie verwendet wurde, diene nun der Entwicklung von Terminals für die 3200-Rechnerserie. Außerdem sei es nicht ausgeschlossen, daß Terminals für CAD/CAM-Anwendungen geliefert würden. Auf Gerüchte, daß die OEM-orientierte Memory Products Division ein ähnliches Schicksal wie die Terminal-Abteilung erwarte, wollte Moore nach Angaben des Fachblattes nicht eingehen. Zwar sei in Deutschland an einen Verkauf gedacht worden, bestätigt Schallhorn doch sehe es jetzt eher so aus, als bleibe alles beim alten. Fest steht indes daß Verhandlungen zwischen Perkin-Elmer und Storage Technology (STC) Frankfurt, stattfanden, aus denen STC aber schließlich ausstieg.