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01.02.1980

Bildschirmtext hat Akzeptanzprobleme

MÜNCHEN (je) - Auch bei den an den neuen Medien stark Interessierten - 1979 waren dies rund 14 Prozent der Gesamtbevölkerung - ist es nur eine Minorität, die uneingeschränkte Fortschrittsgläubigkeit bekundet. Die neuen Informationstechniken werden weiterhin expandieren und umfassende Veränderungen nach sich ziehen - im Bereich von Wirtschaft und Verwaltung; im privaten Bereich hat diese Zukunft dagegen noch nicht begonnen.

Dies sind einige Aussagen der Infratest-Studie "Neue Medien", die die Münchener Marktforscher jetzt für 4800 Mark offerieren. Auf wenig Gegenliebe im Vergleich zu Kommunikationsdiensten wie etwa Kabelfernsehen, Videorecorder oder auch Videotext stößt vor allem das Bundespost-Projekt "Bildschirmtext". Es wird nur noch von dem problemhaften Medium "Bildplatte" unterboten. Drei Prozent der Bevölkerung brachten Bildschirmtext starkes Interesse entgegen, neun Prozent dem Kabelfernsehen, zwei Prozent der Bildplatte.

Von den oben beschriebenen 14 Prozent interessiert sich ein knappes Fünftel für Bildschirmtext, aber 47 Prozent für den Videorecorder. Zwar steigt der Prozentsatz der Bildschirmtext-Interessierten mit steigendem Bildungsgrad, doch bleibt ein erkennbarer Vorsprung der übrigen Modelle stets erhalten (Ausnahme: Bildplatte). Als "erste und wichtigste Erkenntnis" entnimmt Infratest der Untersuchung: "Trotz wesentlich verbesserten Informationsstands hat sich die aktuelle Nachfrage nach neuen Medien seit 1975 nicht verändert."