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20.02.1998 - 

Iltis-Studie kritisiert Versäumnisse

Bildungsunternehmen nutzen das Internet bislang nur wenig

Befragt wurden 150 Unternehmen aus dem Bereich der kommerziellen betrieblichen Weiterbildung, von denen 40 antworteten. Die Ergebnisse zeigen, daß die Unternehmen die Programmierung und Konzeption der Internet-Seiten überwiegend intern umsetzen und nur bei tiefergehenden Problemen Experten hinzuziehen. Knapp 60 Prozent stimmen ihren Internet-Einsatz mit anderen Aktivitäten des Unternehmens ab. Mit der Internet-Präsenz zielen die Bildungsanbieter vor allem auf die Förderung von Image und Ansehen sowie auf wirtschaftlichen Nutzen ab. Dabei hat die Online-Kommunikation die größte Bedeutung, gefolgt vom Online-Service, der für jedes zweite Unternehmen wichtig ist.

Konkrete Dienstleistungsangebote im Netz werten zwei Drittel der Trainingsinstitute als wichtig. Jedes zweite Unternehmen nutzt daher E-Mail und das Internet für Trainings- und Beratungsleistungen, allerdings nur in geringem Umfang. Diskussionsformen, die vor allem im Online-Kundenservice zum Einsatz kommen könnten - wie Mailing-Listen, News-Gruppen, Online-Chats oder Web-Foren - haben für die Mehrzahl der Firmen kaum Bedeutung. Ziele wie die Erschließung neuer Märkte bleiben vollkommen im Hintergrund. Auch das Anbieten von Produkten und Diensten über das Netz in Form von Online-Distribution spielt eine untergeordnete Rolle. Ebenso verhält es sich bei der Verkaufsförderung, der persönlichen Beratung und dem Sponsoring: Mehr als zwei Drittel nutzen diese Möglichkeiten nicht oder nur selten. Über 80 Prozent der Unternehmen messen den Erfolg ihrer Internet-Aktivitäten. Allerdings dominieren hierbei eindeutig quantitative Resultate wie die Anzahl der Seitenabrufe oder der neuen Kunden. Qualitative Prüfungen fehlen.

Obwohl das Internet der Untersuchung zufolge von der Weiterbildungsbranche noch wenig genutzt wird, wird es laut Iltis zu einem unverzichtbaren Marketing-Instrument heranreifen. Die Frage sei nicht, ob ein eigenes Internet-Angebot erstellt, sondern wann dieses realisiert werde.