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24.07.1987 - 

Liaison auf dem amerikanischen Softwaremarkt:

Billiganbieter Borland übernimmt Ansa

BELMONT (CW) - Die Borland International Inc., Scotts Valley, übernimmt für rund 38 Millionen Dollar die Ansa Software, Belmont/Kalifornien. Durch diese weitere Liaison auf dem amerikanischen Softwaremarkt - die Symantec Corp. hat angekündigt, sie wolle die Living Videotext Inc. übernehmen - entsteht dem Softwarehaus Ashton-Tate ernsthafte Konkurrenz.

Ansa wurde vor zwei Jahren gegründet und machte im Geschäftsjahr 1986 über acht Millionen Dollar Umsatz; die künftige Muttergesellschaft kann auf fast 30 Millionen Dollar Umsatz verweisen bei einem Gewinn vor Steuern von 4,7 Millionen Dollar. Der Präsident von Ansa, Ron Posner, und der Chairman, Ben Rosen, gehen in den Vorstand von Borland. Beide nehmen ihre Aufgaben bei Ansa weiterhin wahr. Den Vorsitz bei Borland behält der Gründer der Gesellschaft Philippe Kahn. Mit dem Kauf von Ansa wird Borland zu einem der größten Software-Anbieter im PC-Bereich. Das an der Londoner Börse gehandelte Unternehmen ist in der Branche für seine aggressive Preispolitik bekannt.

Nur wenige der von Borland in den letzten drei Jahren verkauften zwei Millionen Programmkopien sind teurer als 100 Dollar. Mit der Übernahme von Ansa steigt Borland nun in höhere Preiskategorien ein. Das Hauptprodukt von Ansa ist das hoch preisige Datenbankverwaltungs-Programm "Paradox".