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16.01.1998

Billiger telefonieren

Was macht die Internet-Telefonie eigentlich so billig? Bei der herkömmlichen Sprachvermittlung zahlt der Kunde für die Dauer einer exklusiven Verbindung von seinem Endgerät bis zum Gesprächspartner. Anders im Internet: Hier stellt der Service-Provider den Anschluß an einen Internet-Backbone zur Verfügung, den sich viele User teilen. Dabei erhält der Anwender einen Zugang mit einer bestimmten Bandbreite für einen festen Betrag. Telefonieren übers IP-Netz setzt aber ausreichend Netzkapazität zwischen den Teilnehmern voraus. Nicht jedes Provider-Netz genügt heute diesen Anforderungen. Doch nach Meinung von Experten spielt die Frage der Bandbreite bald keine Rolle mehr, da viele Diensteanbieter ihre Netze zur Zeit ausbauen.

Selbst wenn die Übertragungsleistung stimmt, stehen die günstigen Verbindungen aber nur dort zur Verfügung, wo der jeweilige Provider seine Internet-Telefonie-Gateways aufgestellt hat. Nur wenige Unternehmen können deshalb "Voice-over-IP" weltweit anbieten. Eine Zusammenschaltung aller Internet-Telefonie-Service-Provider (ITSP) zu einem Verbund nach dem Vorbild der internationalen Telefon-Carrier gibt es noch nicht. Diese Lücke wird möglicherweise bald durch "Internet Telephony Exchange Carrier" wie etwa die amerikanische Firma ITXC (siehe CW Nr. 51/52 vom 19. Dezember 1997, Seite 24) geschlossen.

Doch durch den Wegfall des Sprachmonopols erscheinen die Preisvorteile der IP-Telefonie in einem anderen Licht, da nun auch die Gebühren für Telefonate in den Festnetzen sinken werden.