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14.11.1997 - 

Produktfamilie für Netware und Windows NT

Bindview will im deutschen Markt mitmischen

Laut der von Bindview vorgestellten Studie setzen derzeit bereits 81 Prozent aller deutschen Unternehmen ein Netzwerk-Management-System ein, und 45 Prozent sind daran interessiert, ein integriertes System- und Netz-Management einzuführen. Damit zeigen sie mehr Interesse für die Vorgänge in ihren Installationen als die europäischen Unternehmen, von denen im Durchschnitt nur 64 Prozent bereits ein Verwaltungs-Tool für das Netz installiert haben und lediglich 34 Prozent ein einheitliches Netz- und System-Management anstreben.

Doch der deutsche Markt ist bei weitem nicht gesättigt, denn die Anwender stehen vor neuen Aufgaben. 39 Prozent der Befragten, so die Sentry-Marktforscher, streben einen Wechsel des Netz-Betriebssystems an, das Gros hat sich dabei schon auf Windows NT eingeschworen. Insgesamt machen die Ergebnisse dem Hersteller Bindview Mut, sich im deutschen Markt zu engagieren, denn die neuen Betriebssysteme wollen verwaltet werden.

Bindviews Produktportfolio adressiert ausschließlich die Wintel-Plattformen, die die verschiedenen Netware-Versionen und Windows NT nutzen. In diesen Umgebungen sollen die "Nosadmin"-Produkte Käufer finden. Nosadmin gibt es in Varianten für Netware 3 und 4 sowie Windows NT. Eine vierte Ausführung leistet bei der Inventur Hilfestellung. Als übergeordnete Instanz bietet Bindview eine Konsole an, die unter einer einheitlichen Oberfläche alle Nosadmin-Varianten zusammenführt.

Um die relevanten Informationen im Netz aufzustöbern, integrieren die Bindview-Produkte Abfragemechanismen. Der Hersteller bietet von Haus aus einige hundert dieser Parameter an, die sich am Bildschirm per Mausklick kombinieren lassen. Treten Probleme auf, liefert Nosadmin laut Hersteller auch die Ursachen dafür.

Aktuell wurde das Portfolio um zwei Techniken erweitert. "Active Admin" erlaubt es Netzverwaltern, Konfigurationen per Mausklick zu ändern und Management-Arbeiten zu automatisieren. Des weiteren kommt Bindview mit der Technologie "Site Standard" auf den Markt. Damit lassen sich Standards für File-Server, Systemdateien oder Anwendereinstellungen definieren. Ausnahmedokumente liefern dem Verwalter daraufhin die Information, welche Einrichtungen, Softwarekomponenten oder Konfigurationen von dieser Norm abweichen. Active Admin und Site Standards sind derzeit nur für die Netware-Varianten verfügbar.

Mit den Produkten der Nosadmin-Serie konkurriert Bindview eigenen Angaben zufolge mit den Sicherheits-Features der Betriebssysteme, aber auch mit Framework-Anbietern wie Computer Associates und Tivoli. Dennoch strebt der Hersteller eine Integration seiner Produkte in deren Plattformen an. So soll zu Mitte nächsten Jahres etwa die Einbindung der Nosadmin-Familie in Tivolis Plattform "TME 10" erfolgen.