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11.07.1997 - 

Pipeline

Bio-Chips aus DNS statt Silizium

Nicht den Labors von Dr. Frankenstein, sondern der kalifornischen Affymetrix Inc. entspringt eine neue Art von Prozessor. Seine Bausteine sind nicht Vakuumröhren, Transistoren, Gallium-Arsenid-Verbindungen, Silizium oder Licht, sondern die Desoxyribonukleinsäure (DNS), Bestandteil des (menschlichen) Zellkerns. Die Forscher konnten bereits den ersten Prototypen präsentieren, der die Veränderungen des menschlichen Immunabwehr-Virus bei der Gewöhnung an Drogen verfolgt. Ein weiterer DNS-Chip soll die Veränderungen im Gen P53 untersuchen, das sich bei vielen Krebsarten verändert. Die Prozessoren bestehen aus Glasquadraten, auf denen ein Netz aus DNA-Fasern (derzeit rund 1000 Stück) aufgebracht ist. Die Testsubstanzen werden zusammen mit einer fluoreszierenden Flüssigkeit in den Chip injiziert. Ein Laser scannt die Muster und enthüllt so die Sequenz der DNA. Das Ziel von Affymetrix ist es, 1,6 Millionen DNA-Fasern in einem Chip unterzubringen, schreibt der englische Branchendienst"Computergram".