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Kompatible Hauptspeicher für Minis


20.06.1975 - 

Bis 50 Prozent Einsparung

MÜNCHEN - Was den Großen recht ist, ist den Kleinen billig. Und billiger wird es in der Tat wenn Minis mit Fremdspeichern ausgerüstet werden.

Die ersten amerikanischen Hersteller kompatibler Produkte starteten ihre Aktivitäten vor rund sechs Jahren. Das Marketing dieser Firmen ist - wie sollte es anders sein - hauptsächlich auf IBM-Benutzer gerichtet: "steckerkompatible" Magnetbandstationen, Platteneinheiten, Terminals und Speichermoduln gibt es für die gesamte Produktpalette des Marktführers. Das Mixed-Hardware-Konzept der Groß-EDV setzt sich auch im Bereich der Prozeßrechner und Minicomputer durch. Diese Entwicklung setzte vor zwei Jahren ein.

Duplizität der Fälle: Die Hersteller von Fremdgeräten für Minicomputer nehmen zuerst DEC-Kunden auf's Korn, denn Digital Equipment hat auf diesem Markt eine Position, die mit der von IBM im kommerziellen Bereich vergleichbar ist. Die "großen Drei" unter den Minicomputer-Herstellern, Digital Equipment, Data General und Hewlett Packard, halten zusammen einen Marktanteil von weltweit fast 60 Prozent.

Wer einen Mini dieses Trios um Fremdspeicher erweitert, kann mit Einsparungen bis zu 50 Prozent rechnen. So kosten zum Beispiel 8 K-Kernspeicher für die PDP-11 bei Digital Equipment 14 300 Mark. Ein stecker-kompatibler 8 K-Block ist "fremd" schon für rund 7000 Mark zu haben (siehe nebenstehende Tabelle). Und 64 K-Hauptspeicher, die mit 23 500 Mark angeboten werden, stehen mit 48 800 Mark in der Preisliste des PDP-11-Herstellers. Jedoch ist Vorsicht geboten: die Fremdspeicher werden meist "nackt" geliefert, das heißt ohne Interfaces, die in den DEC-Preisen enthalten sind.

Es bleibt abzuwarten, ob sich der Trend zu Mixed-Hardware bei den Minis bestätigt.