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24.06.1994

Bis auf 64 Ports erweiterbar Retix praesentiert neuen steckbaren Ethernet-Switch

BERLIN (CW) - Der kalifornische Datenkommunikationsspezialist Retix hat auf der Berliner Networld+Interop mit dem "Stackable Switch-Stak 5000" einen neuen, modular erweiterbaren Ethernet- Switch vorgestellt. Gleichzeitig gab das Unternehmen die Uebernahme des Token-Ring- und Ethernet-Equipment-Herstellers Calios Inc. (frueher Raycom Systems) bekannt.

Calios hat neben Ethernet-Boards und Token-Ring-Bridges auch Glasfaser-Multiplexer in seinem Produktportfolio. Die gesamte Calios-Produktlinie soll nach und nach ueber das weltweite Vertriebsnetz von Retix vermarktet werden.

Erstes Produkt, das Retix von Calios uebernommen hat, ist der nun vorgestellte Stackable Switch-Stak 5000, bei dem es sich nach Angaben der Retix Deutschland GmbH um einen der weltweit ersten Ethernet-Switches handelt, der im Steckverfahren auf bis zu 64 einzelne Ethernet-Ports erweitert werden kann.

Retix will den Ethernet-Stack als Ergaenzung zur eigenen Router- Serie RX 7000 positionieren - fuer LAN-Anwendungen, die ausschliesslich auf Ethernet basieren, kein Routing erfordern und nicht an WANs angeschlossen werden muessen.

Als Zielgruppe fokussieren die Kalifornier Anwender, die die Bandbreite bereits existierender LANs erhoehen wollen. Hierbei ermoeglicht die neue Switching-Komponente, wie es beim Hersteller heisst, aufgrund ihrer modularen Konzeption einen flexiblen Ausbau je nach Anforderung.

Grundlage fuer den Switch-Stak 5000 ist Retix zufolge eine Bus- Architektur mit der Bezeichnung Stakbus. Stakbus arbeitet als erweiterbare und programmierbare Backplane, die bis zu acht Switch-Stak-Hubs innerhalb eines Systems aufnehmen kann. Jeder Hub verfuegt dabei ueber eigene Verarbeitungsressourcen, so dass dadurch die Systemleistung ebenfalls modular erhoeht werden kann.

Mit entsprechenden Local- und Remote-Modulen lassen sich auf diese Weise unterschiedliche Konfigurationen flexibel herstellen. Werden die Module hingegen als zentraler Switch zusammengefasst, sind sie ueber den lokalen Stakbus mit bis zu 300 Mbit/s zwischen den jeweiligen Hubs verbunden.