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Studie: Verleger noch im Vorteil


15.11.1996 - 

Bis zu 15 Prozent der Medien sind bis 2002 online

In der Studie mit dem Titel "Strategische Entwicklungen für die Europäische Verlagsindustrie im Hinblick auf das Jahr 2000" wird dem Electronic Publishing bis zum Jahr 2002 in verschiedenen Marktsegmenten ein Anteil von fünf bis 15 Prozent am Print-Markt prognostiziert. Hochwertige, zielgruppenspezifische Produkte wie zum Beispiel Fachpublikationen werden dabei die höchsten Wachstumsraten verzeichnen können.

Entscheidender Faktor zur Erschließung neuer Kunden im Online-Markt werde die Bildung neuer Interessengemeinschaften sein. Hier habe die Verlagsindustrie durch ihre Aktivitäten mit herkömmlichen Medien über Jahrzehnte hinweg entscheidende Wettbewerbsvorteile erringen können der kritische Erfolgsfaktor werde die Übertragung der Kernkompetenzen aus dem Print-Markt in den Electronic-Publishing-Sektor sein.

Die Studie ist Bestandteil des EU-Programms Info 2000 zur Förderung der europäischen Industrie für Multimedia-Inhalte. Sie richtet sich insbesondere an Verlage aller Art mit unterschiedlichen Märkten vom Zeitungs- bis zum Buchverlag.

EU-Studie Kernaussagen

Jede Skepsis seitens der Verleger wird sich ruinös auswirken, da wichtige Kunden und Werbeeinnahmen verlorengehen.

Die Wettbewerbsfähigkeit Europas ist ohne zielorientierte und besser abgestimmte Medien- und Telekommunikationspolitik gefährdet. Multimedia erfordert eine neue regulative Politik.

Fachpublikationen werden die höchsten Zuwachsraten verzeichnen können.

Die Verlage müssen künftig sowohl mit persönlichen Serviceangeboten, maßgeschneiderten Produkten als auch mit innovativ gestalteten Inhalten ihre Kunden gewinnen.

Die nächste Innovationswelle wird das Fernsehen mit Internet und digitalem Broadcasting erschließen. Die Verleger müssen geeignete Inhalte entwickeln.