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27.01.1995

Bis zu 50 Prozent der Pakete gehen zurueck Probleme bei der Installation und Konfiguration von OS/2 Warp

FRAMINGHAM (IDG) - Waehrend die IBM mit 800000 verkauften Versionen von OS/2 Warp wirbt, haeufen sich die Klagen ueber Installations- und Konfigurationsschwierigkeiten.

Mit ungewoehnlich vielen Rueckgaben werden derzeit US- Wiederverkaeufer des IBM-Desktop-Betriebssystems OS/2 Warp konfrontiert. Einige Haendler berichten, dass bis zu 50 Prozent der Anwender ihre OS/2-Pakete ueber den Ladentisch zurueckschieben. "Die meisten User glauben, sie braeuchten OS/2 Warp nur wie Elfenstaub ueber die vorhandene DOS- oder Windows-Architektur zu streuen, um anschliessend ein funktionsfaehiges 32-Bit-Betriebssystem zu haben", fasst Sam Geller, Wiederverkaeufer aus South Florida seine Erfahrungen zusammen. Die Installation des Produkts erfordere jedoch eine gehoerige Portion Fachwissen.

Auch manche Unternehmen kommen mit der Installation von OS/2 Warp kaum zurecht. So habe sich der Installations- und Konfigurationsprozess auf diversen Firmen-PCs als komplizierter erwiesen, als es die IBM glauben machen wolle, so die CW- Schwesterpublikation "Computerworld". Unterdessen habe Big Blue gewisse Schwierigkeiten bestaetigt, gleichzeitig jedoch beteuert, dass die hohen Remissionsraten keineswegs der Realitaet entspraechen.

Schwierigkeiten scheint es auch mit Novells OS/2-Requester fuer Netware-3.x-Server zu geben. Unternehmen kagen ueber verlorengegangene Dateien zwischen Server- und Client-Systemen. Der Informationsdienst Compuserve stellt mittlerweile die Version 2.11 des Netware-Client zur Verfuegung, die diese Probleme aus der Welt schaffen soll. Ehemalige Betatester fuehren die Maengel auf eine zu kurze Testphase zurueck.