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26.08.1988 - 

Multiuser-Maschine mit dualem Bussystem von Zenith:

Bis zu sechs 80386er in einem Rechner

WASHINGTON (IDG) - Den Prototypen einer neuartigen Multiprozessor-Maschine hat Zenith Data Systems in den USA vorgestellt. Der Rechner mit dem Codenamen Z1000 kann mit bis zu sechs Intel-80386-Prozessoren bestückt werden, er läuft unter einer modifizierten Version von SCO Xenix. Mittels der Xenix-Shell VP/IX laufen auch DOS-Programme.

Der Z1000 soll im ersten Quartal 1989, auf den Markt kommen. Er hat eine duale Bus-Architektur, ähnlich der Flex-Architektur von Compaq. Zum einen verfügt er über einen Standard PC-Bus für Zusatzkarten, zum anderen über ein 32-Bit-System, über das die 80386-Prozessoren verbunden werden. Nach Herstellerangaben basiert dieser Bus auf dem IEEE Nubus-Standard und verfügt über eine Datentransferrate von 64 Megabit in der Sekunde.

Die Speichereinheit der Maschine liegt auf einem separaten Board und wird über den 32-Bit-Systembus an die jeweiligen Prozessoren angeschlossen. Jeder 80386 verfügt über 64 Kilobyte Cache-Memory und kann mit einem mathematischen Coprozessor 80387 ausgestattet werden. In der Grundkonfiguration wird der Z1000 mit zwei 1,2-Megabyte-Floppys und drei Festplattenlaufwerken mit einer Kapazität von jeweils 150 oder 300 Megabyte ausgestattet sein. Über eine Erweiterungseinheit können bis zu acht weitere Laufwerke angeschlossen werden. Das System wird nach Herstellerangaben Ethernet und Token-Ring-Netzwerkstandards unterstützen.

Nach Angaben von David Rosenberg, bei Zenith Manager of Federal Systems Engineering, Will das Unternehmen mit dem neuen Rechner in das Segment der Multiusermaschinen einsteigen. Ein wesentlicher Aspekt dabei sei die Integration eines Bussystems gewesen, das Industriestandards unterstützt. Hier sei nur der PC-Bus in Frage gekommen. Man habe zwar auch den Mikrokanal in Erwägung gezogen, sei davon aber wieder abgekommen.