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10.11.2016 - 

Channel profitiert

Bitdefender wächst weiter zweistellig

Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, Security und E-Commerce. Außerdem ist er im Event-Geschäft tätig.
Das Jahr 2015 stand für Bitdefender im Zeichen des Recruitments, 2016 war das Jahr des Enablements.

Mittlerweile beschäftigt Bitdefender in Deutschland 22 Mitarbeiter - inklusive eines festangestellten PR-Managers - das kann sich der Security-Anbieter nur leisten, weil sein Channel-Geschäft nach wie vor zweistellig zulegt.

Aktuell arbeitet Bitdefender mit rund 200 aktiven Vertriebspartnern in der DACH-Region (DACH) zusammen, im ersten Quartal 2017 sollen es dann schon 300 sein, wie Vertriebsleiter Carsten Böckelmann ChannelPartner gegenüber versichert. Ein Großteil der Bitdefender-Reseller ist bereits gut ausgebildet, derzeit dürfen sich 58 Vertriebspartner mit dem Gold- oder Silberstatus schmücken. Dennoch, an der Weiterqualifizierung führt kein Weg vorbei. Denn während das Jahr 2015 für Bitdefender ganz im Zeichen der Neupartner-Akquise stand, war 2016 das Jahr des Enablements, also der Ausbildung der bestehenden Partner. Und einmal im Jahr treffen sich die erfolgreichen Bitdefender-Partner zu einer gemeinsamen Veranstaltung, um Erfahrungen auszutauschen und auch um ein wenig zu feiern.

Carsten Böckelmann (links, Bitdefender) in einer ChannelPartner-Diskussionsrunde. Rechts: Roland König, Bechtle.
Carsten Böckelmann (links, Bitdefender) in einer ChannelPartner-Diskussionsrunde. Rechts: Roland König, Bechtle.

Im technischen Bereich geht es für Bitdefender darum, das Virtualisierung-Know-how der Vertriebspartner zu erhöhen. Denn Kunden sind zunehmend in hybride Landschaften unterwegs, also in einer Mischung aus interner IT-Infrastruktur und externen Cloud-Umgebungen. Um seine Partner für diese neuen Technologien und für die durch die Digitale Transformation bei den Kunden neu entstehenden Anforderungen fit zu machen, schult sie der Hersteller in zahlreichen Online-Webinaren und Vor-Ort-Schulungen. Im Fokus hat Bitdefender auch Citrix-Reseller, die sich im Security-Segment weiterentwickeln möchten.

Bitdefender-Partner, die in Projekten die 5.000-Euro-Umsatzmarke überschreiten, dürfen mit zusätzlichem Rabatt von zehn Prozent rechnen. Ferner möchte der Anbieter mehr "Professional Services Consulting Partner" für sich gewinnen. Derzeit gibt es nur drei dieser Partner in Deutschland, für 2017 peilt Bitdefender bis zu zehn dieser Security-Dienstleister für sich zu gewinnen.

Die Hauptaufgabe dieser Service-Partner liegt darin, Consulting zu betreiben. "Das könnte zum Beispiel ein Audit vor Ort beim Kunden sein", propagiert Böckelmann. Natürlich könnte dieser Service-Partner im Anschluss auch noch die passende Security-Lösung auch noch implementieren.

Lesetipp: 15 Tipps von Bitdefender zum sicheren Online-Shopping

Bitdefender warnt vor neuartigen Angriffen

Außerdem ändern sich derzeit die Angriffsszenarien der Cyber-Kriminellen massiv. Es geht dabei nicht nur um die in den vergangenen Monaten neu aufgekommenen Attacken mit Erpresser-Software ("Ransomware") sondern auch um dedizierte individuell gestaltete Angriffe auch auf mittelständische Firmen, so die Erfahrungen des Security-Anbieters aus Rumänien.

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Channel meets Cloud, 16. Februar 2017

Systemhäuser müssen Cloud-fähig werden und ihren Kunden die passenden Lösungen anbieten. Bei Channel meets Cloud am 16. Februar 2017 in München zeigen Service Provider wie das Cloud- und Managed-Service-Geschäft gelingt.

Durch diese neue Vorgehensweise der Cyber-Gangster merken viele Unternehmen gar nicht, dass sie gehackt oder "geleakt" wurden. Deshalb ist es laut Bitdefender essentiell, zumindest diese Einbrüche zu detektieren. "Es geht darum, erstmals herauszufinden, auf welche Wegen Wege die Malware ins Unternehmensnetzwerk reinkommt", so Böckelmann.

Erst danach könnten Bitdefender-Partner ihren Kunden die Strategien unterbreiten, die sie vor derartigen Angriffen in der Zukunft schützen. Bei diesen Konzepten geht es beileibe nicht nur um Technologie - diese ist nur Mittel zum Zwecke, wie zum Beispiel das Sicherheitssystem Hypervisor Introspection - sondern vor allem um den richtigen Umgang mit der IT. Hier können IT-Dienstleister ihre Kunden für die Cyber-Gefahren sensibilisieren und sie zum Beispiel in Zukunft davor bewahren, bedenkenlos jede E-Mail zu öffnen.

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