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Bloß nichts vornehmen!

04.01.2005

Na - auch kleine Pölsterchen angefressen über die Feiertage und ein bisschen viel getrunken auf den unzähligen Betriebs- und Familienfeiern? Und jetzt sind Sie fertig mit Weihnachten, oder? Nie wieder diese ausgedehnten Familienbesuche, nein, nächstes Jahr machen Sie entweder einen ordentlichen Urlaub oder bleiben ganz gemütlich zu Hause. Basta! Aber wie das so ist mit guten Vorsätzen: Höchstwahrscheinlich haben Sie die jetzt gefassten Ende 2005 genauso vergessen wie die vom letzten Jahr. Allerdings hat das nichts mit Alzheimer zu tun, sondern einzig und allein mit Inkonsequenz und Charakterschwäche. Der einzige Trost für diese mentale Deformation besteht in der Tatsache, dass Sie sie mit fast allen Zeitgenossen teilen. Nicht nur auf privater Ebene übrigens, auch in Unternehmen steigt die Zahl der nicht umgesetzten Vorsätze mit jedem Jahr. Genauso wie wir Individuen sehen sich auch die Unternehmen inmitten einer Menge Versager und stricken fröhlich weiter an Strategiepapieren, von denen die meisten wie die guten Vorsätze auch den Weg alles Irdischen gehen. Doch Unternehmen können nicht einfach Vergessen vortäuschen. Dagegen haben Sie schließlich für teures Geld elektronische Archive, Collaboration- und Personal-Productivity-Tools eingeführt. So schleppen Angestellte Jahr für Jahr einen größeren Sack unerledigter Aufgaben mit sich herum, die nicht gerade zur Stimmungsverbesserung beitragen. Deshalb folgender Verbesserungsvorschlag: Wir schaffen sämtliche Archive ab und scheren uns nicht mehr um unsere Vorsätze, die sich ohnehin nur in dem Moment gut anfühlen, in dem sie gefasst werden. In diesem Sinne, ein erinnerungsfreies und erfolgreiches Jahr 2005.