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13.08.2004 - 

Zugriffe auf Ressourcen lassen sich granular freigeben

Bluesocket sichert WLANs ab

13.08.2004

Hinter den Wireless Gateways (WGs) verbirgt sich eine Reihe von Appliances auf Basis von Intel-Hardware mit Linux als Betriebssystem. Während das Einstiegsgerät "WG-1100" maximal 100 Anwender unterstützt, kann die Unternehmenslösung "WG-5000" bis zu1000 drahtlose Clients verwalten.

Die beiden größeren Geräte sind mit einer speziellen Krypto-Karte ausgestattet, was sich positiv bei der Verschlüsselung der Kommunikation auswirken soll. Das WG-1100 begnügt sich damit, das Chiffrieren per Software zu erledigen. Unterschiede bestehen auch im Hinblick auf die Anbindungsmöglichkeit und den Datendurchsatz der Produkte. Während WG-1100 einen 100-Mbit/s-Port bietet und bei aktivierter Verschlüsselung immerhin 32 Mbit/s weiterleiten kann, verfügen sowohl das mittlere Modell "WG-2100" als auch das WG-5000 über Gigabit-Ethernet-Anschlüsse und kommen auf eine Krypto-Übertragungsrate von 150 Mbit/s beziehungsweise 400 Mbit/s.

Die Gateways werden zusätzlich zu der vorhandenen Wireless-Infrastruktur installiert, und zwar zwischen den WLAN-Access-Points und dem klassischen drahtgebundenen Netz. Dabei soll es laut Hersteller nicht nötig sein, Veränderungen an der existierenden Infrastruktur vorzunehmen. Auch spiele es keine Rolle, welcher Übertragungsstandard im jeweiligen Unternehmen genutzt wird oder von welchem Hersteller die dabei eingesetzten Komponenten stammen. "Wir kümmern uns nicht um die Übertragungstechnik", betont Martin Cassidy, Vice President and General Manager für Europa, Naher Osten und Afrika (Emea), demzufolge es keinen Unterschied macht, ob 802.11a, b, g "oder irgendetwas anderes" verwendet wird.

Versucht ein WLAN-Client auf Ressourcen im Netz zuzugreifen, fängt Bluesocket die Kommunikation ab und erzwingt eine Authentifizierung. Das kann mit Hilfe von Benutzername und Passwort geschehen, die Lösungen unterstützen darüber hinaus digitale Zertifikate. Lokale Benutzerdatenbanken, LDAP-Verzeichnisse oder Microsofts Active Directory lassen sich ebenso einbinden wie Radius- oder NT-Domänen-Server.

Anhand von rollenbasierenden Regeln können Administratoren definieren, welche Rechte die Benutzer anschließend haben. Dabei ist es laut Hersteller möglich, entweder geografische oder logische Bereiche beziehungsweise Server freizugeben oder zu sperren, zudem lassen sich zeitabhängige Zugriffsregeln definieren. Das Begrenzen der vorhandenen Bandbreite für einzelne Anwender oder das gezielte Bereitstellen von Diensten wie E-Mail oder Web-Zugang sind weitere Optionen, die dem Administrator offen stehen.

Bluesocket nutzt Techniken wie Point-to-Point Tunneling Protocol (PPTP) oder IP Security (IPsec), um virtuelle private Netze (VPNs) aufzubauen. IPsec steht in enger Konkurrenz zu Secure Sockets Layer (SSL), wird aber häufig kritisiert, weil es im Gegensatz zu Letzterem die Installation einer Client-Komponente erfordert. Das soll bei den Wireless Gateways von Bluesocket nicht der Fall sein. Der Grund: Der Anbieter nutzt vorhandene IPsec-Implementierungen etwa innerhalb von XP oder Windows 2000.

Die Preise für die Wireless Gateways reichen von 7000 Euro (WG-1100) bis 26000 Euro für das Flaggschiff WG-5000.

Highlights im Überblick

Bluesockets Wireless Gateways:

- ergänzen bestehende WLAN-Infrastrukturen;

- ermöglichen granulare Zugriffskontrollen;

- bieten software- oder hardwarebasierende Verschlüsselung mit bis zu 400 Mbit/s;

- benötigen keine zusätzliche Software auf den Clients;

- sind mit gängigen Funk-LAN-Produkten kompatibel;

- kosten zwischen 7 000 und 26 000 Euro.