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04.08.2006

Bluetooth lernt WLAN und UWB

CSR entwickelt kombinierte Chips.

Bislang hat sich der englische Hersteller CSR vor allem einen Namen als Entwickler von Bluetooth-Chips gemacht: Rund 50 Prozent der weltweit verbauten Chips stammen von den Briten. Allerdings will das Unternehmen stärker diversifizieren und sich mit WLAN und UWB (Ultra-Wideband) weitere Standbeine aufbauen. So arbeitet CSR etwa an Kombi-Chips, auf denen Bluetooth und UWB integriert sind. Für UWB spricht dabei die mit 480 Mbit/s viel höhere Übertragungsrate im Vergleich zu Bluetooth, das lediglich rund 3 Mbit/s erreicht. Allerdings verbraucht UWB deutlich mehr Strom als Bluetooth, was vor allem bei mobilen Endgeräten wie PDAs oder Handys ein Problem ist. Die Briten glauben deshalb, dass sich bei diesen Geräten eine Kombination aus Bluetooth und UWB durchsetzen wird. Wird etwa nur ein Headset schnurlos mit einem Smartphone gekoppelt, kommt das batterieschonende Bluetooth zum Einsatz. UWB wird dagegen erst dann aktiviert, wenn das Gerät beispielsweise bei der Synchronisierung Daten mit dem PC austauscht - also bei Anwendungen, wo die neue Technik ihren Geschwindigkeitsvorteil wirklich ausspielen kann.

Erste Kombi-Chips sind nach Angaben von CSR voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2007 erhältlich. Zu diesem Zeitpunkt soll auch ein anderes CSR-Projekt marktreif sein: ein Chip, in dem Bluetooth und WLAN integriert ist. (hi)