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21.06.2006

BMBF fördert IT-Projekt für mehr Verbrauchersicherheit

Das Ziel ist ein Portalsystem für die Rückverfolgung und Qualitätssicherung von Lebensmitteln.

Viele Unternehmen, die Lebensmittel produzieren und verarbeiten, nutzen bereits eigene Qualitätssicherungslösunge. Doch aufgrund mangelnder Kompatibilität und Interoperabilität erlauben diese Systeme keine schnelle, übergreifende und lückenlose Rückverfolgbarkeit, so die IBM Deutschland.

Pilottest zum Jahresende

Anhand der Prozesskette Fleisch und Fleischwaren wollen deshalb 30 Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlichen Institutionen ein bruchfreies IT-System entwickeln, das die Zusammenführung, den internen Austausch und die Verwertung von qualitätsrelevanten Daten ermöglicht. Die Gesamtkoordination hat neben der IBM das Life Science Center der Universität Hohenheim übernommen. Zu den Partnern gehören die Universität Göttingen, die Tierärztliche Hochschule Hannover und die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt soll ermitteln, welche Informationen dazu notwendig sind und wie sie sich analysieren sowie integrieren lassen. Einbezogen werden unter anderen Informationen zu Herkunft, Transport, Tiergesundheit und Futtermitteln sowie zu Hygiene- und Qualitätsstandards. Auf der Grundlage einer Portallösung soll ein IT-Gesamtsystem sowie ein Betreibermodell realisiert werden. In einem ersten Pilottest wird das System voraussichtlich zum Ende dieses Jahres seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen.

Das Projekt ist auch als Reaktion auf den steigenden politischen Druck der Europäischen Union (EU) zu werten: In einer Reihe neuer Gesetze und Verordnungen verlangt die EU die IT-gestützte Datendokumentation entlang der gesamten Lebensmittel-Wertschöpfungskette. (qua)