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06.06.2007

BMC verspricht deutlich weniger Systemausfälle

Selbstintegrierende Tools zur RZ-Automatisierung sollen IT-Kosten drastisch reduzieren.

An Deutlichkeit ließ es Bob Beauchamp, BMC-President und -CEO, in seiner Rede zur Eröffnung der Software Userworld 2007 in Prag vor 480 anwesenden Kunden nicht mangeln: "Die IT ist die am geringsten automatisierte Abteilung in Unternehmen. Tagaus, tagein arbeiten IT-Profis mit manuellen Prozessen." Diese archaischen Zustände müssten sich umgehend ändern. "Prozessautomatisierung ist ein Muss."

Das Heilmittel der Wahl heißt natürlich Business Service Management (BSM), mit dem BMC 2003 einen neuen Trend in der einstigen Systemadministration eingeleitet hat. Jim Grant, Senior Vice President Enterprise Service Management des Anbieters, erkannte allerdings an, dass die seit vier Jahren propagierte Botschaft keineswegs nur auf begeisterte Zuhörer trifft. Nach einer von BMC beauftragten Forrester-Umfrage trifft Service Management in 50 Prozent der Anwenderunternehmen auf Widerstand des IT-Personals, ebenso häufig fehlt es der IT an Wissen über die Prozesse in ihren Firmen. In jeweils zehn Prozent der Fälle scheitert die Neuerung an mangelnder Bereitschaft zu Neuerungen ("Vision") oder am Fehlen von Erfahrungen und Tools.

Höhere Qualität

Doch in den Unternehmen, die Service Management angehen, macht es sich alsbald bezahlt, hat Forrester Research festgestellt. An erster Stelle nennen 50 Prozent dieser Anwender die erreichte Qualität der IT-Services als Vorteil. Ein Drittel berichtet von kontinuierlichen Verbesserungen der Prozesse. Überraschenderweise nennen 30 Prozent der IT-Verantwortlichen "Respekt anderer Manager" als Ergebnis von Service Management. Und erst danach kommen in der Liste der Vorteile mit jeweils 20 Prozent Nennungen die Faktoren Kostenreduktion und vorhersehbare Ergebnisse von IT-Maßnahmen.

Die Kostenvorteile von Business Service Management stellt BMC als Anbieter natürlich deutlicher in den Vordergrund. Manager Grant erklärt, das zentrale BSM-Element, die Configuration Management Database (CMDB), mache sich "in sechs bis acht Monaten" bezahlt.

Tools verbinden sich automatisch

Die BMC-Maxime der Automatisierung durch Integration schlägt sich in neuen Produkten nieder, die BMC in Prag vorstellte. "Transaction Management Root Cause Analysis" ist ein Werkzeug, das hilft, die unter einer Kaskade von Fehlermeldungen schwer zu identifizierende Ursache für das Scheitern einer Transaktion zu erkennen und zu beheben. Wie der ebenfalls neue "Performance Assurance/Performance Exception Detector" adressiert es also ein klassisches Systemproblem, aber die neuen BMC-Tools verbinden sich bei der Installation automatisch miteinander und integrieren sich in eine CMDB. Die "Atrium"-CMDB wiederum unterstützt nun automatisch den "Performance Manager" und "Performance Assurance" von BMC. Die Neuerungen fließen ein in modernisierte Releases der Lösungen Performance Manager und Assurance sowie "Transaction Management Application Response Time", "Event Manager", "Service Level Management" und "Service Impact Manager". (ls)