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Produkte für das B-to-B-Umfeld angekündigt


25.08.2000 - 

BMC weitet seine Management-Tools um E-Commerce-Funktionen aus

FRAMINGHAM (IDG) - BMC wird sein Produktportfolio auf die Belange von Web-basierten Business-to-Business-Transaktionen trimmen. Anfang nächsten Jahres sollen Lösungen auf den Markt kommen, die die Verwaltung kompletter Kommunikationsketten beim elektronischen Handel ermöglichen sollen.

Basierend auf den Performance-Management-Lösungen der "Patrol"-Suite wird der in Houston, Texas, ansässige System-Management-Spezialist eine Plattform kreieren, die die Verwaltung sämtlicher an einer Transaktion beteiligten Komponenten vereinheitlicht. Dazu greift BMC auf das altbekannte Verfahren zurück, das die Integration neuer Bausteine über "Knowledge Modules" vorsieht. Diese Softwareagenten werden auf den Zielsystemen installiert und liefern der zentralen Konsole Informationen über die Leistungsfähigkeit und den Zustand ihres Wirts.

Derartige Knowledge Modules werden künftig auch im Front-Office-Umfeld ihren Dienst tun. Zudem kündigte BMC an, entsprechende Agenten für B-to-B-Applikationen von Siebel, I2 und Ariba bis Jahresende auf den Markt zu bringen. Für Anwendungen von Commerce One, Broadvision sowie für "Mysap. com", IBMs "Websphere", Beas "Weblogis" und Microsofts "Biztalk" wird BMC Anfang nächsten Jahres Lösungen fertig stellen.

BMC reklamiert mit diesen Ankündigungen, das Ende-zu-Ende-Management von B-to-B-Transaktionen realisieren zu können. "Derartige Sachen wurden schon des Öfteren angekündigt, bislang hat es niemand geschafft", kommentierte Corey Ferengul von der Meta Group den BMC-Anspruch nüchtern. "Wenn nur einer in der gesamten Transaktionskette BMC-fremde Tools zur Verwaltung einsetzt, beginnen die Schwierigkeiten. BMC verspricht zwar auch eine Lösung für diesen Fall, das bedeutet aber jede Menge remotes Management und Monitoring. Das zieht wieder einen enormen Aufwand bei der Datenkonsolidierung nach sich."

Trotzdem räumen einige Analysten BMC recht gute Chancen im B-to-B-Markt ein. Vor allem das Know-how der Texaner in der Verwaltung von Großrechnern könnte sich auszahlen, denn die DV der meisten Unternehmen mit E-Commerce-Ambitionen basiert auf Mainframe-Rechenkapazität. "Es muss allerdings noch einige Ausfälle von Web-Seiten geben, bevor die Unternehmen den Wert eines B-to-B-Management-Systems zu schätzen wissen", glaubt Sue Aldrich, Beraterin der Patricia Seybold Group.