Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

30.03.2006

BMW Oracle Racing setzt auf PTC-Software

Das Rennboot von Oracle-Chef Larry Ellison wurde mit "Pro/Engineer" konstruiert.

Kürzlich erhielt die Jacht "USA 87" von BMW Oracle Racing ihre Schiffstaufe. Um sie möglichst leicht, aber robust zu konstruieren, war die Softwarelösung "Pro/Engineer" zum Einsatz gekommen, so deren Anbieter, die Parametric Technology Corp. (PTC). Das unter US-Flagge segelnde Team BMW Oracle Racing ist derzeit Erstplatzierter im Louis Vuitton Cup 2007. Hier wird ermittelt, wer im Juni 2007 beim 32. America’s Cup gegen das Team des Schweizer Titelverteidigers Alinghi antritt.

Die Entwicklungs- und Konstruktionsarbeiten zogen sich über mehrere Jahre hin. Laut PTC nutzte das 40-köpfige Team das Produktentwicklungssystem Pro/Engineer von der Entwicklung der Rumpf- und Kielform bis hin zur Konstruktion der Strukturkomponenten für den Mast. Dazu Raymond Freymann, Direktor für Forschung und Technologie bei der BMW Group: "Die Optimierung des Bootsaufbaus ist entscheidend für die Gesamtkonstruktion der Jacht. Die detaillierten Konstruktionsmodelle, die mit Pro/Engineer erzeugt werden, liefern unseren Analyse-Tools und Leichtbau-Spezialanwendungen eine äußerst präzise Berechnungsgrundlage."

Von zwei Wochen auf wenige Minuten

Seit 1999 stellt PTC dem Team von BMW Oracle Racing seine Produktentwicklungssoftware zur Verfügung; 2004 wurde die Partnerschaft erneuert. Wie Ian Burns, Design-Koordinator des Teams, beteuert, hat die PTC-Software seinen Leuten geholfen, "Entwicklungsprozesse, die bisher aufwändig und manuell vorgenommen werden mussten, von zwei bis drei Wochen auf wenige Minuten zu verkürzen". Gleichzeitig habe sich die Gefahr von Fehlern durch menschliches Versagen ausschließen lassen: "Wir können uns ganz auf die nachgeordneten Detaildaten verlassen, die vom automatisierten Pro/Engineer-Prozess ausgegeben werden." (qua)