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13.11.1974 - 

Leasing, Mixware, COM

BMW's Kostenbremsen

München - Ein nicht einkalkuliertes Loch im Budget für t973 war der Anlaß, daß sich die Datenverarbeiter bei den - Bayerischen Motorenwerken in München Gedanken zum Thema Kostensparen machten: 400 000 Mark wurden allein im Jahre 1973 für EDV-Papier ausgegeben. Anfang 74 hat sich der Leiter des zentralen BMW-Rechenzentrums, A. Mertl, entschlossen, Mixed-Hardware einzusetzen. Zunächst ging er dabei den Weg des geringsten Risikos: Fremdspeicher anzuschließen. Im August dieses Jahres lieferte und installierte die EMM (Electronic Memories & Magnetics), Eschborn, Vertragsfirma der Deutschen Leasco AG, 1024-KB-Hauptspeicher. Hochgerüstet wurde eine der beiden ebenfalls geleasten IBM 370/155. Die im Jahre 1973 von der IBM installierten 512 K sind abgemietet worden.

Durch den Einsatz von Mixed-Hardware spart BMW zur Zeit monatlich ca. 60 000 bis 70 000 Mark. Ein weiterer Versuch, Mixed-Hardware einzusetzen, läuft derzeit bei BMW: Zu Testzwecken hat die Control Data Plattenlaufwerke installiert.

Somit steht für die TP-Anwendungen mit über 100 gemieteten IBM-3270-Bildschirmen und Stapelstationen bis auf weiteres ausreichend Speicherkapazität zur Verfügung.

Über weitere Sparmaßnahmen, die die nicht absehbaren Ausgaben für Papier bremsen sollen, hat BMW bereits konkrete Pläne: Schon länger wird ein COM-Service-Unternehmen gesucht, das den Computer-Output vom Magnetband auf Mikrofilm aufnimmt. Problem war der Zeitverlust, den das An- und Rückliefern der Magnetbänder zur Service-Station mit sich bringt. Für BMW bietet sich demnächst eine günstige Lösung: Genau gegenüber dem BMW-Gebäude hat die Datagraphix GmbH Räume angemietet. Als Hersteller von COM-Systemen und -Peripherie übernimmt Datagraphix demnächst die Verfilmung der BMW-Daten

Mittelfristige Planung bei BMW: Intensive Gespräche über den Ankauf eines eigenen COM-Systems wurden bereits geführt.