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13.08.2008

Boeing fordert realistischen Zeitplan für Tankerauftrag - Presse

13.08.2008
CHICAGO (Dow Jones)--Der US-Flugzeughersteller Boeing spielt bei der Neuausschreibung des milliardenschweren Tankflugzeugauftrags für die US-Luftwaffe offenbar auf Zeit. Die in Chicago ansässige Gesellschaft habe Vertreter des Pentagons bei einem Treffen am 12. August offenbar dazu gedrängt, die Bedingungen und den Zeitplan für die Ausschreibung zu ändern, schreibt "BusinessWeek" am Mittwoch auf seiner Internetseite. Der Konzern fordere einen "realistischen Zeitplan".

CHICAGO (Dow Jones)--Der US-Flugzeughersteller Boeing spielt bei der Neuausschreibung des milliardenschweren Tankflugzeugauftrags für die US-Luftwaffe offenbar auf Zeit. Die in Chicago ansässige Gesellschaft habe Vertreter des Pentagons bei einem Treffen am 12. August offenbar dazu gedrängt, die Bedingungen und den Zeitplan für die Ausschreibung zu ändern, schreibt "BusinessWeek" am Mittwoch auf seiner Internetseite. Der Konzern fordere einen "realistischen Zeitplan".

Das Pentagon hatte den Zuschlag für die Lieferung der 179 Tankflugzeuge ursprünglich dem europäischen EADS-Konzern und dessen US-Partner Northrop Grumman erteilt. Der Rechnungshof des US-Kongresses hatte nach einer Beschwerde der Boeing Co Fehler am Vergabeverfahren bemängelt.

Das US-Verteidigungsministerium hatte daraufhin Anfang August das Geschäft im Volumen von rund 35 Mrd USD neu ausgeschrieben. Die European Aeronautic Defence & Space Co NV (EAD) und Boeing wurden aufgefordert, neue Gebote für die überarbeitete Ausschreibung abzugeben. Verteidigungsminister Robert Gates will den Auftrag bis Ende des Jahres vergeben.

Laut dem Blatt beurteilt Boeing den Zeitplan des Pentagons als nicht praktikabel. Der Konzern hoffe, dass das jüngste Treffen der Beginn eines "kontinuierlichen Dialogs" darstelle, in dem die Anforderungen an die zu liefernden Flugzeuge geklärt würden.

Anfang der Woche war noch darüber spekuliert worde, dass sich Boeing unter Umständen aus dem Vergabeverfahren für den Milliardenauftrag zurückziehen werde. Boeing-Vertreter erwögen ernsthaft, für die Neuvergabe des Auftrags kein Angebot mehr einzureichen, hatte das US-Fachblatt "Aviation Week" unter Berufung auf mit den internen Beratungen bei Boeing vertraute Kreise berichtet. Zudem war von einer "knappen Frist" die Rede, die die US-Regierung bei der Neuausschreibung des Auftrags gesetzt habe.

Webseiten: http://www.businessweek.com http://www.eads.com http://www.boeing.com http://www.northropgrumman.com DJG/DJN/bam/jhe

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