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12.05.2000 - 

US-Rekord: 10,6 Milliarden Dollar Emissionserlös

Börse feiert AT&T-Mobilfunktochter

MÜNCHEN (CW) - Trotz des momentan unfreundlichen Klimas an der Wall Street führte der US-amerikanische TK-Riese AT&T Corp. seine Mobilfunktochter AT&T Wireless Group mit Erfolg an die New York Stock Exchange. Überschattet wird die bisher größte Börseneinführung in den USA allerdings von einer Korrektur der Gewinnprognosen des Mutterkonzerns.

Bei den Aktien von AT&T Wireless handelt es sich um einen so genannten Tracking Stock, der zwar den wirtschaftlichen Erfolg der AT&T-Tochter nachzeichnet, jedoch keine direkten Eigentumsrechte verbrieft. Die unternehmerische Kontrolle bleibt zunächst weiterhin bei der Mutter, die ihre Beteiligung erst ab der zweiten Jahreshälfte weiter zurückzuführen beabsichtigt. Durch die Platzierung an der Börse sank der Anteil zunächst auf rund 85 Prozent. Zehn Prozent der Wertpapiere gingen an die amerikanischen Mitarbeiter des TK-Riesen, weitere 15 Prozent wurden im Ausland untergebracht.

Die Aktie, ausgegeben zu einem Preis von 29,50 Dollar, eröffnete am ersten Handelstag (26. April) mit einem Kurs von 30 Dollar. Demnach konnte die gesamte AT&T Wireless Group einen Erlös von 10,2 Milliarden Dollar einstreichen und wird mit 69 Milliarden Dollar bewertet. Damit ist die Company, die im ersten Quartal 2000 ihren Umsatz um 40 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar steigerte, aktuell größter börsengehandelter Mobilfunkwert in Amerika.

AT&T selbst kann von den Steigerungsraten seines Ablegers nur träumen. Der US-Carrier mußte gerade erst seine Umsatzerwartungen von acht bis neun Prozent Wachstum auf sechs bis sieben herunterschrauben. Begründet wurde dieser Schritt sowohl mit anstehenden Akquisitionen als auch mit Umsatzrückgängen im Consumer- und Business-Bereich. Im ersten Quartal 2000 erzielte der TK-Riese einen Umsatzzuwachs von zwölf Prozent auf 15,8 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn bewegte sich hingegen nur geringfügig, nämlich von 1,71 Milliarden Dollar im ersten Quartal 1999 auf jetzt 1,75 Milliarden Dollar.