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03.02.1984

Börsenspots

Das japanische Broker-Haus Dalwa Securities empfiehlt zum Kauf: Matsushita Electric Industrial, NEC, Pioneer, Canon, Dai Nippon Printing, Fuji Photo und Sumitomo Electric.

Die Beurteilung der Aktie des Softwarehauses Management Science America korrigierte der Broker E. F. Hutton nach unten und empfiehlt kurz- bis mittelfristig eine neutrale Position. Gleichzeitig wird die Schätzung des Gewinns je Aktie von 1,10 Dollar auf 0,95 Dollar korrigiert, da das Unternehmen überraschend enttäuschende vorläufige Ergebnisse des Geschäftsjahres 1983 ankündigte. Während der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 43,5 Prozent auf 145 Millionen Dollar angestiegen war, konnte beim Reingewinn lediglich ein Plus von 17 Prozent auf 10,5 Millionen verzeichnet werden. Die "Enttäuschung" hat verschiedene Gründe. So habe es erhebliche Umsatzeinbußen im Auslandsgeschäft gegeben, das sich durch die Stärke des Dollar noch verschlechtert habe. Außerdem habe man mit Steuervergünstigungen gerechnet, die nicht bewilligt worden seien.

E. F. Hutton hat für das Papier der Sperry Corporation erneut eine uneingeschränkte Kaufempfehlung, sowohl was mittelfristige als auch was langfristige Anlagestrategien betrifft, gegeben. Das Unternehmen befinde sich in der Mitte einer vierphasigen Gesundungskur, um die Rückschläge des Geschäftsjahres 1983 (das am 31. März '83 endete) aufzuholen. Während nur mit einer geringen Umsatzsteigerung um 1,8 Prozent gerechnet wird, sagen Analytiker kräftige Wachstumsraten des Gewinns und des Gewinns je Aktie für das Geschäftsjahr 1984 (um 66 Prozent beziehungsweise 55 Prozent) voraus. Zu den vorteilhaften Entwicklungen in dem Unternehmen wird besonders die Aufnahme der Serienfertigung einiger neuer Produkte gezählt, darunter ein IBM-kompatibler Personal Computer sowie verschiedene Peripheriegeräte.

Moseley Hallgarten Estabrook & Weeden empfiehlt Digital Equipment zum Kauf, weil die Aktie langfristig überdurchschnittliche Erholungschancen biete. Die internen Probleme des Unternehmens sind nach Meinung des Brokers in der jüngeren Vergangenheit über Gebühr betont worden, was auch den Kurs der Aktie exzessiv gedrückt habe. Manche der Probleme reichten zwar tief, doch seien sie von der Unternehmensführung erkannt worden. Der Broker erwartet, daß sich der Kurs der DEC-Aktie in den nächsten zwölf Monaten um 50 bis 100 Prozent erhöht.

Mit der SEL-Aktie befaßt sich die Castell Bank in der neuesten Ausgabe ihrer Monatsschrift "Wirtschaft und Börse". Das Institut stellt fest, daß sich die Aufwärtsbewegung dieses Papiers fortsetzt und daß hier offensichtlich große Hoffnungen in die Zukunft investiert werden. Diese Zukunft erscheine angesichts des erfolgreichen "System 12" tatsächlich in rosigen Farben. Man spreche von einer "signifikaten" Gewinnverbesserung bei diesem Unternehmen.

Um 65 Prozent sind die Auftragseingänge, um 46 Prozent ist der Umsatz bei Teradyne Inc. im dritten Quartal 1983 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum gestiegen. Darauf sowie auf eine Steigerung des Gewinns je Aktie um 300 Prozent in der gleichen Periode auf 0,30 Dollar basiert Dean Witter Reynolds die positive Einschätzung der Teradyne-Aktie.