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20.07.1984

Börsenspots

Die Nixdorf-Aktie ist nach Ansicht der Landesgirokasse (Stuttgart) wegen ihres ausgeprägten Wachstumscharakters besonders für Daueranleger attraktiv. Mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis von 24 auf der Basis des geschätzten Gewinns für 1984 sei die erwartete Ertragsentwicklung der nächsten vier Jahre zwar schon zum Teil im Kurs vorweggenommen, doch könne man wegen des überdurchschnittlichen Umsatz- und Ertragswachstums einen vorsichtigen Aufbau von Engagements empfehlen.

Aufgrund der günstigen Finanzlage und der gesunden Bilanz sowie der führenden Position am amerikanischen Markt für 5?-Zoll-Winchester-Laufwerke empfiehlt Merrill Lynch die Aktie von Seagate Technology sowohl mittel- als auch langfristig zum Kauf. Der Broker ist der Ansicht, daß das Unternehmen auch weiterhin gute Geschäftsbeziehungen zu den wichtigsten OEM-Kunden aufrechterhalten und einen Anteil von mindestens 40 Prozent am entsprechenden Markt beanspruchen kann. Für das Geschäftsjahr, das am 30. Juni endete, wird ein Gewinn von 0,85 bis 0,90 Dollar je Aktie erwartet, nachdem im Vorjahr 0,33 Dollar erzielt worden waren. Für 1985 prognostiziert Merrill Lynch 1,10 bis 1,20 Dollar je Aktie.

Titel der deutschen Elektroindustrie gehören nach Meinung der Stadtsparkasse Köln besonders dann in ein gut sortiertes Portefeuille, wenn die dahinter stehenden Unternehmen in innovativen Bereichen wie der Nachrichten- und Kommunikationstechnik tätig sind.

Die Übernahme von Electronics Data Systems (EDS) durch General Motors wirft offensichtlich börsenrechtliche Fragen auf, die im äußersten Fall dazu führen könnten, daß die Aktien von General Motors vom Handel an der New York Stock Exchange (NYSE) ausgeschlossen werden. Das Problem liegt im wesentlichen darin, daß General Motors die Aktien von EDS in eigene Stammaktien der Klasse "E" umzuwandeln plant, die aber nur halbes Stimmrecht erhalten sollen. Nach den Bestimmungen der NYSE können dort jedoch nur Stammaktien mit uneingeschränktem Stimmrecht gehandelt werden.

Amerikanische Halbleiter-Aktien reagieren nach Ansicht von Merrill Lynch übertrieben negativ auf den jüngst festgestellten leichten Auftragsrückgang. Unter der Voraussetzung, daß die Zinsen in den Vereinigten Staaten nicht noch weiter steigen und die Konjunktur zusammenfallen lassen, rechnet der Broker in dieser Gruppe für 1985 mit einem durchschnittlichen Gewinnwachstum von 20 bis 25 Prozent. Für das laufende Jahr wird ein Gewinnwachstum von 35 bis 40 Prozent prognostiziert. Merrill Lynch empfiehlt in dieser Gruppe die Aktien von GCA Corporation und Intel uneingeschränkt zum Kauf.

Bei Verbatim Corp. dürfte der Gewinn für das Geschäftsjahr, das am 30. Juni endete, mit 0,60 Dollar je Aktie knapp hinter dem Vorjahresergebnis von 0,64 Dollar je Aktie zurückbleiben, heißt es in einer Unternehmensanalyse von Merrill Lynch. Die internen Kontrollprobleme, die zu dieser Entwicklung beigetragen haben dürften, scheinen jedoch im wesentlichen gelöst zu sein. Mittelfristig wird die Entwicklung der Aktie zwar noch neutral beurteilt, langfristig besteht aber eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.