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26.02.1988

Bongartz + Schmidt Datentechnik GmbH: Der bislang vorwiegend im deutschen Markt tätige Softwareanbieter aus Bochum firmiert ab sofort unter dem Namen b + s Multisoft GmbH. Grund für die Umbenennung ist laut Geschäftsführer Jürgen Sinz eine geplante stark

Bongartz + Schmidt Datentechnik GmbH:

Der bislang vorwiegend im deutschen Markt tätige Softwareanbieter aus Bochum firmiert ab sofort unter dem Namen b + s Multisoft GmbH. Grund für die Umbenennung ist laut Geschäftsführer Jürgen Sinz eine geplante starke Ausweitung der Auslandsaktivitäten. Seit einem halben Jahr bietet b+s eine Nischenlösung im Bereich Desktop-Publishing auch in den USA an. Wesentlicher Geldgeber des Softwarehauses ist die Commerz-Unternehmensbeteiligungsgesellschaft mbH, Frankfurt, die von der Commerzbank und dem HDI getragen wird.

Computer Associates GmbH:

Der amerikanische Softwareanbieter erhöhte im Geschäftsjahr 1986/ 87 (30. September) den Umsatz im deutschsprachigen Raum um 25 Prozent auf 50 Millionen Mark. Die US-Mutter setzte 310 Millionen Dollar um; das waren 62 Prozent mehr als im Vorjahr. 1987 hatte CA den Mitbewerber Uccel übernommen.

* Dun & Bradstreet Corp.:

Die New Yorker Unternehmensgruppe, die sich als weltgrößte Anbieterin von Wirtschaftsinformationen bezeichnet, verbesserte sich 1987 beim Umsatz nur geringfügig; er stieg um 7,9 Prozent auf 3,36 Milliarden Dollar. Der Gewinn stieg um 16 Prozent auf 393 Millionen Dollar. In Deutschland gehören zur Dun & Bradstreet die Schimmelpfeng GmbH und die A.C. Nielsen GmbH, beide mit Sitz in Frankfurt.

Emca Reparaturservice GmbH:

Die französische Firma Emca S.A ist mit ihrem Wartungs- und Reparaturdienst für Festplattenlaufwerke jetzt auch im hessischen Dietzenbach repräsentiert. Die Reinraumwerkstatt kooperiert mit dem amerikanischen TPM-Unternehmen Data Memory Inc. *

Empress Deutschland GmbH:

Die kanadische Rhodnius Inc., Anbieter des relationalen Datenbanksystems Empress, hat unter dem Namen dieses Produkts eine Vertriebs- und Support-Niederlassung in Mannheim eröffnet. Zielgruppe der Empress GmbH sind VMS-, Unix- und MS-DOS-Anwender.

* Telefon AB L.M. Ericsson:

Der schwedische Telekommunikationskonzern, der sich kürzlich aus dem Bereich Datenverarbeitung zurückgezogen hat, verbesserte 1987 bei einem Umsatz von 32,4 (31,6) Milliarden Schwedischen Kronen (100 Kronen entsprechen 28,90 Mark) den Gewinn vor Steuern um 18 Prozent auf 1,08 Milliarden Kronen. Von diesem Ertrag sind allerdings Rückstellungen noch nicht abgezogen; außerdem enthält die Summe Erträge in Höhe von 375 Millionen Kronen, die aus dem Verkauf von Wertpapieren stammen. In dem an Nokia verkauften Geschäftsbereich Datensysteme sei, so Ericsson, das Betriebsergebnis positiv gewesen.

IBM Corp.:

In den USA hat Big Blue die Servicepreise erhöht. Ab Juni steigen die Miet- und Leasingkosten für IBM-Rechner um 7 Prozent. Die Service Division verlangt ab sofort einen um 15 Prozent höheren Stundensatz. Wartungsverträge für bestimmte Mainframes wurden um 7 Prozent angehoben. Außerdem wird die Nutzung des weltweiten IBM-Informationsnetzes ab April um 7 Prozent teurer. Vorerst beschränken sich die Preiserhöhungen auf die USA.

Informix Software Inc.:

Das amerikanische Softwarehaus, das soeben die Übernahme des Konkurrenten Innovative Software Inc. abgeschlossen hat, verbuchte im Geschäftsjahr 1987 (31. Dezember) einen Umsatz von 41,6 Millionen Dollar; dies entspricht einem Zuwachs von 97 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Reingewinn belief sich auf 5,9 (2,5) Millionen Dollar.

*

NCR GmbH:

Die IOP-Rechenzentrum GmbH, München, hat die NCR-Service-Rechenzentren in Augsburg und Berlin mit Geschäftsstellen in Frankfurt und Hamburg übernommen. Die NCR-Rechenzentren hatten bisher für externe Kunden gearbeitet. Der Deal bedeutet für IOP den Einstieg in das bundesweite Geschäft.

NCR Corp.:

An der Wall Street geht das Gerücht um, Unisys-Chef Michael Blumenthal habe nun, da die Sperry Übernahme bewältigt ist, Appetit auf NCR bekommen. Spekulanten reagierten prompt: Der Kurs der NCR-Aktie stieg um 11 1/8 Dollar.

*

Servocomp Gesellschaft für Unternehmensberatung mbH:

Die Unternehmensgruppe Christ Holding GmbH steigt mit dieser 70prozentigen Tochtergesellschaft in den Bereich Informationsverarbeitung ein. Hauptbetätigungsfeld der Servocomp sind Anwendungen für Handel und Industrie auf der Basis der IBM-"Schrägstrich-Systeme". Einen weiteren Schwerpunkt legt das Unternehmen auf den Bereich Kommunikationstechnologie .

*

Weigang-Gruppe:

Zur Weigang-Industriedienst GmbH hat die Würzburger Software-Unternehmensgruppe ihr Beratungsunternehmen Org-Industrie-Dienst GmbH, den Schulungs-, Training-

und Beratungsbereich sowie das zentrale Marketing verschmolzen. An dem neuen Unternehmen, das mit 500 000 Mark Stammkapital startet sind die Weigang-Organisation GmbH zu 26 Prozent sowie sieben leitende Mitarbeiter paritätisch beteiligt. Die Schwerpunkte der Gesellschaft liegen in den Bereichen Produktions-Planungs- und -Steuerungssysteme (PPS) sowie Computer Integrated Manufacturing (CIM).

Amstrad Electronics Group Plc.:

Der britische Anbieter von PCs und Geräten der Unterhaltungselektronik, der im zweiten Halbjahr 1987 einen Gewinn von 63 Millionen Pfund bei 351 Millionen Pfund Umsatz erzielte, hat in Neu-Isenburg bei Frankfurt eine Tochtergesellschaft gegründet. Die deutsche Filiale soll unter der Firmierung Amstrad Consumer Electronics GmbH den Verkauf des gesamten Sortiments einschließlich der bisher über Schneider vertriebenen PC-Clones in eigener Regie übernehmen.

*

Ascom Holding AG:

Der im Juni vorigen Jahres aus den Unternehmen Hasler und Autophon gebildete Konzern erzielte 1987 einen konsolidierten Umsatz von 2,1

Milliarden Franken; die Berner Firma übertraf damit knapp ihren Sollwert für 1987. Allerdings liegt der Ertrag, der noch nicht exakt beziffert ist, unter den Erwartungen. Die Ascom macht hierfür den Strukturwandel von der Analog- zur Digitaltechnik - vor allem im Bereich der öffentlichen Telekommunikation - verantwortlich.

*

CDX Gesellschaft für angewandte Informationstechnologie mbH:

Das Softwarehaus aus Buchholz bei Hamburg, das skandinavische PC-Programme in der Bundesrepublik vertreibt, gehört seit Jahresbeginn mehrheitlich zu dem Hamburger Handelshaus Raspe & Paschen AG (RAPAG). Das von dem Norweger Nils Jörgensen gegründete Software-Unternehmen, das durch den Zusammenbruch der DPS-Gruppe empfindliche Verluste erlitten hatte, erhöhte mit dem Einstieg der RAPAG das Stammkapital von 100 000 auf 200 000 Mark.

DOS Software GmbH:

Das Wiesbadener Softwarehaus setzte im Geschäftsjahr 1987 mit 23 Millionen Mark 30 Prozent mehr um als im Vorjahr. Das Unternehmen verdankt den Zuwachs nach eigenen Angaben hauptsächlich seinem Geschäftsbereich Standardsoftware.

Fujitsu Ltd.:

Der japanische Elektronikkonzern plant die Gründung von zwei Finanztöchtern in London und Amsterdam. Voraussichtlich im April gehen die Fujitsu Finance (U.K.) Plc. und die Fujitsu International Finance (Netherlands) B.V. an den Start. Die europäischen Ableger haben den Zweck, den Finanzbedarf der zur Gruppe gehörenden europäischen Gesellschaften auf hiesigen Kapitalmärkten zu decken und damit das Risiko von Wechselkursverlusten einzuschränken. *

Intergraph Corp.:

Der Hersteller interaktiver Computergrafik-Systeme hat mit einem Nettogewinn von 69,9 (70,4) Millionen Dollar das Vorjahresniveau nicht halten können. Der Umsatz stieg von 605,7 auf 641,1 Millionen Dollar.

* LSI Logic Corp.:

Der kalifornische Hersteller anwenderspezifischer Schaltkreise steigerte 1987 den Umsatz auf 262,1 (194,3) Millionen Dollar. Der Reingewinn verdreifachte sich von 3,86 auf 11,34 Millionen Dollar.

*Plessey Electronics Plc.:

Bis zu 4000 Arbeitsplätze von insgesamt 22 000 werden möglicherweise der Zusammenlegung des Telekommunikationsgeschäfts mit dem der General Electric Co. Plc. zum Opfer fallen.

* Qume Corp.:

Die einstige Drucker- und Terminal-Tochter der ITT, jetzt im Besitz der Alcatel, soll wieder einen neuen Hausherren bekommen. Wenn sich das europäische Telecom- und DV-Unternehmen mit dem Übernahme-Interessenten, der kalifornischen Zentec Corp., über den Preis einig wird, soll der Deal im Laufe des Frühjahrs über die Bühne gehen.

*Siemens AG:

Ein neues Softwarezentrum in Wien erhält die Siemens-Österreich-Tochter PSE (Programm- und Systementwicklung). Der neue Standort, in den Siemens mit Unterstützung der Stadt Wien insgesamt 650 Millionen Schilling investiert, wird im Endausbau 1780 Arbeitsplätze bieten. Die Republik Österreich hält an der alpenländischen Siemens-Niederlassung eine Sperrminorität von 25,1 Prozent.

* Software Partner GmbH:

Das Darmstädter Softwarehaus steigerte 1987 den Umsatz auf 9,75 (6,8) Millionen Mark. Einschließlich der Töchter ITK, Daveg und AKS-Software wird der Gruppenumsatz mit 12 Millionen Mark angegeben.

* Unisys Corp.:

Mit einem Börsen-Informationssystem betritt der drittgrößte amerikanische DV-Hersteller jetzt Neuland. Das System namens Snapnet hat als Kernstück einen Controller zum Preis von 100 000 Dollar, an den bis zu 20 Workstations angeschlossen werden können. Die Geräte greifen über SNA auf IBM-Mainframes zu. Mit Snapnet, das zusammen mit der New Yorker Software-Firma Intelligent Quotation Systems Inc. entwickelt wurde, macht Unisys nun dem Marktführer Quotron Systems Inc. Konkurrenz. Quotron gehört zu der Bankgruppe Citicorp.