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11.03.1994

Bool & Babbage sucht neue Geschaeftsfelder System-Management fuer die Parallel-Mainframes der IBM

MUeNCHEN (CW) - Seit Jahren suchen die Mainframe-Softwerker von der Bool & Babbage Inc., Sunnyvale, Kalifornien, nach zukunftssicheren Geschaeftsfeldern. Trotz des grundsaetzlich bereits eingeschlagenen Client-Server-Kurses will das Unternehmen jetzt erst noch Geld mit Management-Software fuer IBMs neue massiv-parallele MVS-Mainframes verdienen.

Gemeinsam mit dem Hardwarehersteller hat Bool & Babbage daher den "CICS-Plex Manager/ESA" entwickelt, der es ermoeglicht, auf den neuen IBM-Maschinen gleichzeitig mehrere CICS-Anwendungen auszufuehren und zu verwalten. Die Ueberwachung der Ablaeufe erfolgt mit Hilfe der Monitoring-Software "Mainview Desktop". Das Werkzeug stellt Statusinformationen der CICS-Anwendungen, aber auch andere Systemmeldungen auf PCs unter OS/2 und der grafischen Benutzerumgebung Presentation Manager dar.

"Dem Client-Server-Konzept gehoert die Zukunft, aber mit unseren Produkten fuer die neuen IBM-Maschinen koennen wir die brennendsten Probleme unserer Kunden schon jetzt loesen", verteidigt Paul Newton, President und CEO von Bool & Babbage, die Rueckbesinnung auf die jahrelange Partnerschaft mit IBM. Erst vor eineinhalb Jahren hatte Newton sein Unternehmen aus Misstrauen in die Zukunft der von IBM-Grossrechnern bestimmten Rechenzentren auf Client- Server-Kurs gebracht.

Mit den in dieser Zeit entwickelten Unix-Produkten zur zentralen Verwaltung von heterogenen DV-Umgebungen macht Bool & Babbage inzwischen rund zehn Prozent seiner Geschaefte. Die neue CICS- Software dagegen traegt laut Newton schon jetzt zwanzig Prozent zum Umsatz bei - obwohl die Rechner, auf der sie laufen sollen noch nicht auf dem Markt sind.