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26.09.1997 - 

4Js migriert Informix-4GL

Borland-Datenbank im Test bei Toyota

Nach Schätzungen des amerikanischen Marktforschungsinstituts Forrester Research ist die Borland-Datenbank bereits in rund 700000 Systemen installiert. Wie Gerhard Romen, Geschäftsführer der Borland GmbH, Langen, ausführt, beabsichtigt der Hersteller, stärker als bisher im Datenbankmarkt in Erscheinung zu treten und direkt mit anderen Anbietern auf dem Workgroup-Level zu konkurrieren.

Ein Free-Licence-Konzept soll in Deutschland den Weg dazu ebnen. Thomas Garmhausen, Chef des gleichnamigen Bonner Beratungshauses, will Interbase an deutsche Software- und Systemhäuser sowie an sogenannte Value Added Resellers (VARs) verkaufen.

Für rund 42000 Mark erhält der Vertragspartner eine zweijährige Kopierlizenz. Dafür darf das Entwicklungshaus die Datenbank benutzen und mit seinen Lösungen weiterverkaufen. Die einzige Beschränkung, die das Abkommen vorsieht, liegt in einer Benutzerbeschränkung von 50 Usern pro Server.

Garmhausen hat mit Toyota Informationssysteme, Köln, auf der Basis von Interbase ein System für rund 600 multimediale Verkäuferarbeitsplätze entwickelt. Toyota stellte die Anwendung auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt vor. Die Applikation setzt voraus, daß sowohl Server- als auch Arbeitsplatzdaten repliziert werden können. (Toyota hat Interbase mit drei anderen Datenbanken verglichen; die Ergebnisse werden in der CW 40 vorgestellt.)

Wie Garmhausen und Borland hat auch die Super Nova Deutschland GmbH die deutschen Entwicklungsfirmen ins Auge gefaßt, insbesondere die Informix-Kunden, die von ihren "4GL"-Anwendungen in die objekt- und GUI-basierte Welt migrieren wollen. Mit einer Variante des 17500 Dollar teuren Compilers "4Js" des gleichnamigen Straßburger Anbieters lassen sich bestehende 4GL-Applikationen in Pseudo- oder C-Code überführen.

Ein Interpreter übersetzt das Ergebnis zur Laufzeit und kommuniziert zugleich mit einem Tcl/TK- oder Super-Nova-Client. Dieser ist zuständig für die grafische Aufbereitung der Oberfläche. Als grafische Front-ends kommen derzeit Windows-3.1-, Windows 95-, Windows-NT- und X-Window-Plattformen in Frage. Ab November dieses Jahres sollen auch Java-Clients generiert werden können, die als Applets in Browsern ablauffähig sind.