Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Borland hinterlegt Strategie mit Produkten

27.10.2004
Tools sollen künftig komplette Entwicklungsprojekte unterstützen.

Immer mehr Hersteller formulieren derzeit Produktstrategien, die nicht mehr nur auf die Bedürfnisse der IT, sondern auch auf die des Business abgestellt sein sollen. So hatte Borland kürzlich sein Konzept unter dem Namen Software Delivery Optimization (SDO) vorgestellt und das Ziel genannt, mit seinen Tools die Softwareentwicklung zu einem kontrollierbaren und wiederholbaren Business-Prozess zu machen.

Ausgangspunkt sind bisherige Werkzeuge und Methoden des Anbieters für die Verwaltung des Lebenszyklus einer Software (Application-Lifecycle-Management), die nun um detaillierte Projektabläufe und durch die Einbeziehung von Projektbeteiligten aus dem Management erweitert werden. Zweck von SDO ist es letztlich, Software und Änderungen an ihr besser und zeitgerecht planen zu können sowie Ressourcen, Kosten etc. effizienter zu nutzen. Kunden sollen hierzu künftig alle Produkte aus einer Hand erwerben können, statt einen Best-of-Breed-Ansatz gehen zu müssen.

Dieser Tage wurden nun drei Produkte vorgestellt, die den SDO-Gedanken implementieren helfen sollen. Ursprung der neuen Tools ist das bisherige "Together Controlcenter", eine Umgebung für die modellgetriebene Softwareentwicklung, die mit dem Kauf des Anbieters Together an Borland gefallen war und nun nicht mehr vermarktet wird. Vergleichbar der Strategie von Konkurrenten wie IBM Rational werden die neuen Tools nach den Rollen "Entwickler", "Designer" und "Architekt" im Projekt zugeordnet und sollen vor allem Modellierungsfunktionen in den Entwicklungsprozess einbringen.

So richtet sich das Werkzeug "Together Developer 2005" an Entwickler, die Anwendungscode grafisch mit Hilfe der Unified Modeling Language (UML) visualisieren und bearbeiten wollen. Code und Design lassen sich für ein Reverse-Engineering synchron halten.

Der "Together Designer" ist hingegen ein reines UML-Modellierungswerkzeug für den Entwurf von Software und innerhalb des Portfolios die größte Neuerung. Sie lässt sich mit dem Borland-Tool zur Verwaltung von Projektanforderungen "Caliber RM" kombinieren. Basierend auf den beiden genannten Tools dient schließlich der bereits vermarktete "Together Architect" sowohl für das Design als auch für die Bearbeitung und Generierung von Code. Dabei kommt mit "Query, View, Transform" (QVT) auch ein angehender Standard der Object Management Group zum Einsatz. Er wird von einer integrierten Transformations-Engine unterstützt und soll sicherstellen, dass sich Modelle auf eine standardisierte Art und Weise zum Beispiel in Java- oder .NET-Code umwandeln lassen. Together Architect soll in einer zweiten Version im ersten Halbjahr 2005 auf den Markt kommen. Der Developer und Designer sind für November angekündigt. (as)