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02.03.2001 - 

Hilfe von Rational und Macromedia

Borland schnürt Werkzeugpaket für Java-Entwickler

MÜNCHEN (CW) - Borland hat die Werkzeugsammlung "Enterprise Studio Java Edition" vorgestellt. Sie verspricht eine Plattform für das Design, die Entwicklung und das Prozess-Management von verteilten Geschäftsanwendungen. Parallel dazu ist jetzt Version 4.5 des "Appserver" erhältlich.

Der jüngste Spross aus dem Borland-Portfolio enthält aus dem eigenen Fundus zum einen die Enterprise Edition der hauseigenen Java-IDE "Jbuilder 4", die auch eine Lizenz für den Object Request Broker "Visibroker" umfasst. Zum anderen wird eine Entwicklerlizenz der Version 4.5 des Applikations-Servers Appserver geboten, der Release 1.2 der J2EE-Standards verwendet.

Um den Entwicklungsprozess umfassender zu unterstützen und die Einsatzgebiete der Suite zu erweitern, benötigt Borland jedoch die Hilfe anderer Hersteller. So steuerte Rational Software das Modellierungswerkzeug "Rose Modeler 2001" samt der dazugehörigen UML-Entwicklungsmethode "Rational Unified Process" bei. Eine visuelle Entwicklungsumgebung für Web-Anwendungen auf der Basis von Java Server Pages liefert der "Dreamweaver Ultradev 4" von Macromedia.

Reibungslose IntegrationBorland verspricht, dass die Integration zwischen Jbuilder und Rose derart gut funktioniert, dass ein reibungsloses Roundtrip-Engineering möglich ist. Entwickler könnten so jederzeit im Case-Tool und in der Entwicklungsumgebung Daten aktualisieren und so konsistent halten. Das Bundle soll im April auf den Markt kommen und rund 7800 Euro kosten.

Verfügbar ist hingegen seit kurzem die genannte Version 4.5 des J2EE- und Corba-basierten Applikations-Servers. Er hat laut Hersteller als einer der ersten seiner Art die J2EE Compatibility-Testsuite von Sun durchlaufen, was ihm das Tragen des J2EE-Markenzeichens erlaubt. Die Runtime wartet laut Hersteller mit Verbesserungen bei Skalierbarkeit, Clustering und Load-Balancing auf. Als Servlet- und JSP-Engine ist fortan die offene Referenzimplementierung "Tomcat 3.2" der Apache Software Foundation im Einsatz. Eng integriert ist nun der Jbuilder sowie das Entwicklungs-Kit "Handheld Express", das den Server als Middleware auch für mobile Anwendungen interessant machen soll. In puncto Partnerschaften verfügt der Server über Schnittstellen zu den UML-Modellierungs-Tools "Together J" von Together und Rational Rose. Mit Hilfe der beigefügten Software "Cocobase" der Firma Thought Inc. ist objektrelationales Daten-Mapping möglich. Ferner ist mit "Visiconnect" ein Dienst implementiert worden, der auch Teil des kommenden Release 1.3 der J2EE werden wird. Er soll die Anbindung von Standardsoftware sowie Datenbanken ermöglichen