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30.06.2000 - 

Auch Aufbau einer europäischen Börse geplant

Bosch erwägt Teilnahme an Online-Markt der Autoriesen

MÜNCHEN (CW) - Neben den US-Zulieferern Delphi Automotive Systems, Johnson Control und Federal Mogul will sich auch die Robert Bosch GmbH mit Sitz in Stuttgart an Covisint, dem geplanten Internet-Marktplatz von Daimler Chrysler, Ford und General Motors, beteiligen. Zudem wird Bosch am Aufbau eines europäischen Marktes mitarbeiten.

Nachdem auch Nissan und Renault ihre Unterstützung für Covisint zugesagt haben, hagelt es jetzt Commitments von Seiten der Zulieferindustrie. Als erstes deutsches Unternehmen hat Bosch öffentlich sein Interesse an dem Online-Handelsplatz für Automobilteile bekundet.

Covisint zielt darauf ab, den teilnehmenden Automobilherstellern die Teilebeschaffung über das World Wide Web zu ermöglichen. Wenn die US-Kartellbehörde Federal Trade Commission ihre Bedenken zurückzieht, könnte der Business-to-Business-Markt noch innerhalb dieses Jahres Realität werden.

Die deutschen Hersteller BMW und Volkswagen wollen nicht daran teilnehmen. Sie ziehen es vor, eigene Systeme zu entwickeln, die sie allein kontrollieren können.

Zulieferkonzern fährt zweigleisigMarktbeobachter werten das Interesse der Robert Bosch GmbH an Covisint als ein Indiz dafür, dass der deutsche Zulieferkonzern sein Engagement auf dem US-Markt ausweiten will. Allerdings fährt er dabei zweigleisig: Mit der Continental AG Hannover, der in Herzogenaurach beheimateten Ina Wälzlager Schaeffler oHG, der ZF Friedrichshafen AG und SAP Markets, einer Tochter der SAP AG, Walldorf, hat Bosch auch den Aufbau einer Online-Börse für den europäischen Automobilmarkt in Angriff genommen.