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06.06.2005

Bosch plant ein konzernweites PLM

Divisionale PDM-Systeme verknüpft.

Der Bosch-Konzern hat sich entschieden, von seinen divisionalen Produkt-Daten-Management-(PDM-)Systemen auf eine globale Product-Lifecycle-Management-(PLM)-Struktur zu wechseln. Das Unternehmen erwartet davon Synergieeffekte und die schnellere Einbindung strategisch wichtiger Zulieferer in den Produktentwicklungsprozess.

Bei der Suche nach einer geeigneten Plattform stieß der Konzern auf die Software "Matrix 10" von Matrix-One. "Wir haben uns auf Grund der höheren Flexibilität und Einpassbarkeit in unsere Gesamtarchitektur für Matrix-One entschieden", begründet Heinz Derenbach, Geschäftsleiter Technik und Entwicklung im Bosch-Zentralbereich IT, die Auswahl.

In einem ersten Schritt wird Matrix 10 in zwei Geschäftsbereichen eingeführt und international als Auskunftssystem genutzt. Dazu müssen unter anderem Teiledaten und Stücklisteninformationen aus den PDM-Installationen der Divisionen bereitgestellt werden. Parallel dazu läuft die Einführung von Matrix 10 als Team-Data-Manager-Anwendung für die Integration der Bauteildaten aus E-CAD-Systemen. In einem weiteren Projekt führt Bosch die Matrix-One-Lösung "Material Compliance" (IMDS) ein. Sie soll die Einhaltung von Gesetzen zur Verwaltung der Meldepflicht von Werk- und Schadstoffen gewährleisten. Zu diesen Regelwerken zählen die EU-Richtlinie für Elektro- und Elektronikaltgeräte "Waste of Electrical and Electronic Equipment" (WEEE), die ab August 2005 in Kraft tritt, sowie die EU-Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung gefährlicher Stoffe in elektrischen und elektronischen Geräten (RoHS), die ab Juli 2006 wirksam wird. Die Gesetze sind darauf ausgerichtet, die Gefahrstoffmenge in neuen Produkten zu reduzieren und sicherzustellen, dass die entsprechenden Materialien recycelt werden können. Dazu müssen die Hersteller neue Prozesse implementieren, die detaillierte Daten zu allen Materialien und Substanzen neuer Artikel sammeln, ordnen und analysieren. (rg)