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14.08.2009

Bosch-Tochter ersol rutscht im 1.Halbjahr in Verlustzone

ERFURT (Dow Jones)--Die schwache Nachfrage in Verbindung mit einem deutlichen Preisrückgang bei Solarmodulen und -zellen haben die beinahe vollständig zur Bosch Gruppe gehörende ersol Solar Energy AG im ersten Halbjahr in die Verlustzone gedrückt. Zudem senkte das ehemalige TecDAX-Unternehmen am Freitag die Gesamtjahresprognose erneut.

ERFURT (Dow Jones)--Die schwache Nachfrage in Verbindung mit einem deutlichen Preisrückgang bei Solarmodulen und -zellen haben die beinahe vollständig zur Bosch Gruppe gehörende ersol Solar Energy AG im ersten Halbjahr in die Verlustzone gedrückt. Zudem senkte das ehemalige TecDAX-Unternehmen am Freitag die Gesamtjahresprognose erneut.

Demnach erwartet ersol nun einen Umsatz von unter 300 Mio EUR und ein negatives EBIT. Mitte Mai hatte ersol die Prognose bereits schon einmal auf einen Erlös von 330 Mio bis 380 Mio EUR und ein EBIT von 30 Mio bis 60 Mio EUR gesenkt. Zur Begründung des nun erneut gesenkten Ausblicks verwies ersol auf den anhaltenden Preisdruck durch vorhandene Überkapazitäten und ein Wandel des Marktes zum Käufermarkt.

Das erste Halbjahr beendete das in Erfurt ansässige Solarunternehmen derweil mit einem Vorsteuerverlust von 13,4 Mio EUR, nachdem ersol im Vorjahreszeitraum noch 18,6 Mio EUR verdient hatte. Das EBIT belief sich nun auf ein Minus von 10,6 Mio EUR nach zuvor plus 22,4 Mio EUR.

Neben der Nachfrageschwäche machte sich bei ersol auch das schwierigere Umfeld im Projektgeschäft bemerkbar, was sich insbesondere auf das Auslandsgeschäft niederschlug. Dementsprechend sank ersols Exportquote im ersten Halbjahr um 55,4 Prozentpunkte auf 17,2%. Insgesamt brach der Umsatz im Berichtszeitraum um knapp 64% auf 72,9 Mio EUR ein.

Die Robert Bosch GmbH hält aktuell etwas mehr als 97% an ersol, die restlichen Aktien befinden sich im Streubesitz.

Webseite: www.ersol.de DJG/eyh/jhe Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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