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14.02.1986

Bosch -Tochter Telenorma im Datensektor noch unter den Erwartungen , aber:TN erwartet viel von neuer ISDN - Schnittstelle

FRANKFURT (CW) - Die zur Bosch - Gruppe zählende Telenorma , Frankfurt , hat nach eigenen Angaben ihr Umsatzziel von zwei Milliarden Mark übertroffen . Unter den Erwartungen blieb das Ergebnis der vor einem Jahr gegründeten TN - Datensysteme GmbH , die mit dem Convergent -Technology - Mehrplatzsystem Isy im Sektor der integrierten Bürokommunikation den Alteingesessenen Nixdorf , Wang etc . Marktanteile streitig machen wollte .

In der Rückschau auf das vergangene Geschäftsjahr wurden jedoch noch keine konkreten Zahlen genannt . Vertriebschef Otto - Felix Weigel zitierte nur den Vorjahresbericht : 1984 waren der Weltumsatz um rund vier Prozent auf 1,85 Milliarden Mark und der Jahresüberschuß im Inlandskonzern auf 65,1 (63,5) Millionen Mark gestiegen .

Am 1. Januar wurde das Unternehmen in fünf eigenverantwortliche Geschäftsbereiche untergliedert .

Im traditionellen Sektor der Nachrichtentechnik hatten die Frankfurter über tausend installierte Integral - Anlagen zu verbuchen ; die 1111 ste digitale Nebenstellenanlage war in den vergangenen Tagen installiert worden . An zweiter Stelle nach Nixdorf sehen sich damit die Frankfurter in ihrem speziellen Marktsegment im Inland ; in Anschlüssen bedeute dies 100 000 Einheiten .

Mit einer umfangreichen Palette von Schnittstellen , die internationale wie nationale Post - Normen und Hersteller - Standards berücksichtigen , glaubt Telenorma sich in einer weiterhin überdurchschnittlich guten Ausgangsposition . Besonders von der nationalen Schnittstelle Upo , deren Festlegung jetzt im Zentralverband der Elektrotechnischen Industrie (ZVEI) unter den Anbietern ISDN - fähiger digitaler Nebenstellenanlagen beschlossen wurde, versprechen sich die Frankfurter viel . Ein spezieller Chip , der diese Inhouse - Schnittstelle bedient , soll nämlich noch in diesem Jahr auf den Markt kommen - zu einem Preis wesentlich unter dem des Chips für die künftige So - Schnittstelle . Hersteller des Upo - Chips ist Konzern - Mutter Bosch . Der Chip sei relativ wenig integriert , deshalb billig und eben für die Inhouse - Kommunikation ausreichend , erklärte Dieter Lennertz , Leiter des Geschäftsbereiches Private Kommunikationssysteme . 97 Prozent der innerbetrieblichen Kommunikation spiele sich über Distanzen unter drei Kilometern ab , und dafür sei das sogenannte Ping - Pong - Verfahren , auf dem die Upo - Norm beruht , völlig ausreichend .