Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

10.08.2006

Brain Force legt zu

Der IT-Service-Provider verbesserte Umsatz und Gewinn - vor allem durch Zukäufe.

Die börsennotierte Brain Force Holding hat ihre Einnahmen im ersten Halbjahr 2006 um knapp 27 Prozent auf 42,9 Millionen Euro verbessert. Zum Umsatzsprung haben nicht zuletzt die Akquisitionen von Indis in Italien und VAI in den Niederlanden im vergangenen Jahr beigetragen. Ohne diese Übernahmen hätte sich der Umsatz um 6,78 Prozent verbessert. Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte sprunghaft von knapp 840 000 Euro auf nun 1,61 Millionen Euro zu (plus 91,7 Prozent). "Im Jahr 2007 wollen wir mehr als 100 Millionen Euro pro Jahr einnehmen", sagte Martin Friedrich, Geschäftführer der Brain Force Software GmbH. Weitere Zukäufe sollen dabei helfen.

Die jüngste Neuerwerbung ist die Systeam GmbH in Langen bei Frankfurt, die im vergangenen Juni für geschätzte zehn Millionen Euro akquiriert wurde. Systeam nahm zuletzt mit rund 110 Mitarbeitern zirka 17 Millionen Euro ein. Mehr als 50 Prozent des Umsatzes stammen aus dem Betrieb von 14 500 Desktops und 500 Servern an 450 Niederlassungen für den Lufthansa-Konzern. "Unsere Kernkompetenz ist das Management von Clients, Servern, Netzen und Sicherheitsinstallationen", erläutert Bernd Passinger, Geschäftsführer von Systeam.

Heterogenes Portfolio

Die Schattenseite des schnellen Wachstums von Brain Force ist ein sehr heterogenes Portfolio. Mit rund 1250 Mitarbeitern ist das Unternehmen in neun Ländern aktiv. Das Angebot reicht laut Brain-Force-Geschäftsführer Friedrich vom High-Level-Consulting über Entwicklungservices bis zum Helpdesk-Betrieb, angesprochen werden vornehmlich Großkunden. Außerdem vertreibt das Unternehmen Software etwa für das Kabel-Management, die Verwaltung von Nebenstellenanlagen, Abrechnungs- und Buchhaltungslösungen für TK-Kosten sowie CRM-Pakete für Banken. "Unsere Strategie ist es, Produkte und Lösungen mit unseren Erfahrungen im Dienstleistungsgeschäft zu kombinieren", erläutert Friedrich. (jha)