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02.10.2007

Brain Force startet Restrukturierungsprogramm

WIEN (Dow Jones)--Die Brain Force Holding AG wird die unrentablen Standorte in den USA sowie in Großbritannien und Spanien schließen und den eigenen Vertrieb reorganisieren. Das IT-Unternehmen kündigte am Dienstag ein auf zwei Jahre angelegtes Programm zur Steigerung der Effizienz an. Dabei will sich Brain Force ausschließlich auf die profitablen Kernbereiche konzentrieren und Projekte mit zu geringem Gewinnpotenzial stoppen.

WIEN (Dow Jones)--Die Brain Force Holding AG wird die unrentablen Standorte in den USA sowie in Großbritannien und Spanien schließen und den eigenen Vertrieb reorganisieren. Das IT-Unternehmen kündigte am Dienstag ein auf zwei Jahre angelegtes Programm zur Steigerung der Effizienz an. Dabei will sich Brain Force ausschließlich auf die profitablen Kernbereiche konzentrieren und Projekte mit zu geringem Gewinnpotenzial stoppen.

Bei den geplanten Maßnahmen fallen Einmalaufwendungen an, die überwiegend im dritten Quartal verbucht werden sollen. Sie dürften zu einem EBIT-Verlust von rund 14 Mio EUR führen, heißt es in der Mitteilung. Vor Restrukturierungs- und Impairmentkosten rechnet Brain Force mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von -2,3 Mio EUR. Das operative EBITDA wird bei etwa plus 3 Mio EUR gesehen. Basis der Planungen ist ein Umsatz von 100 Mio EUR.

Für das Jahr 2008 werde aus heutiger Sicht wieder mit einem positiven operativen Ergebnis (EBIT) sowie einem positiven operativen Cash-flow gerechnet. Details zur Jahresplanung 2008 sowie eine konkrete Prognose will Brain Force auf dem Deutschen Eigenkapitalforum am 13. November in Frankfurt präsentieren.

Vorstandsvorsitzender Günter Pridt, der das Unternehmen seit Ende August nach Vorlage verlustträchtiger Zahlen interimistisch führt, bekam zur Umsetzung der Reorganisation eine Verlängerung seines Vertrages bis Ende 2009.

Der Hauptfokus in den nächsten Monate werde auf die Kundenbeziehungen und die Effizienzsteigerung der Integration der bereits erworbenen Unternehmen gelegt, erklärte das Unternehmen. Weitere Akquisitionen werde es vorerst nicht geben. Alle Sponsoringaktivitäten sollen eingestellt werden.

Zu den überraschenden und drastischen Abwertungen auf Beteiligungen und aktivierte Eigenleistungen im Deutschland- und Holland-Geschäft erklärte das Unternehmen, für falsche Darstellungen in den Bilanzen sähen Vorstand und Aufsichtsrat keine Anzeichen. Die Impairment-Tests vom Wirtschaftsprüfer PWC hätten keinen Anlass für weiteren Handlungsbedarf ergeben.

Webseite: http://www.brainforce.com/

DJG/hed/rio/pia

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