Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

01.02.1980

Branchenorientierte Spezialberatung - dargestellt an ausgewählten Beispielen aus verschiedenen Branchen

MÜNCHEN (je) - Was hat der Interessent zu erwarten, der sieh wegen einer branchenspezifischen EDV-Lösung an einen Software-Anbieter wendet? Der COMPUTERWOCHE ging es nicht so sehr darum, zu erfahren, was alles ein bestimmtes Software-System für alltägliche oder außergewöhnliche Geschäftsvorfälle an Lösungsansätzen bietet. Das Ergebnis wäre ein Almanach von Produktmerkmalen geworden - umfangreich und unübersichtlich, für den Branchen-Insider als Entscheidungsgrundlage trotzdem unzureichend. Die Anbieterbefragung sollte vielmehr das Umfeld ausleuchten. Woher stammt das Branchen-Know-how, das in ein Softwarepaket eingeflossen ist? Wie sehen die Konditionen aus - auf Kundenseite etwa die Ausstattung mit Hardware, auf Anbieterseite etwa die Gewährleistung? CW befragte Softwareanbieter in vier Branchen.

Branche: Internationale und Euro-Banken

1 Anbieter

2 Produktbezeichnung

3 Was bieten Sie dem Kunden?

4 Wer und was gibt Ihnen und dem Kunden die Sicherheit, daß die branchentypischen Erfordernisse umfassend abgedeckt werden?

5 Wie lösen Sie den Konflikt zwischen Standardisierung und Individualität?

6 Müssen oder sollten auf Kundenseite bestimmte Voraussetzungen vorliegen beispielsweise hinsichtlich Betriebsgröße und -struktur, EDV-Ausstattung oder Mindest-Auftragsumfang?

7 Kann Ihr Anwender veränderten Rahmenbedingungen EDV-mäßig gerecht werden - zu denken ist etwa an Umweltauflagen, Arbeitsrecht, Steuer- und Exportbestimmungen, Änderungen der Firmenstruktur -?

8 Kommt es vor, daß Sie einem Kunden von der Computerisierung abraten?

9 Kommt es vor, daß es ausschließlich beim Verkauf von Beratung bleibt?

10 Was kostet die Beraterstunde?

11 Nehmen Sie Festpreisaufträge an?

12 Geben Sie Garantien?

13 Klären Sie den Kunden unaufgefordert über seine rechtliche Lage auf?

14 Seit wann sind Sie mit Ihrem Produkt am Markt?

15 Können Sie Referenz-Kunden nennen?

ALLDATA SERVICE GmbH, Arabellastr. 18, 8000 München 81, Tel.: 089/91 10 71

Zu 2.

SEBIOS I-III Spezielles Softwarepaket für Eurobanken.

Zu 3.

Ein spezielles dialogorientiertes Softwarepaket für die in Luxemburg tätigen Auslandsbanken mit den Schwerpunkten Eurokredit-Geschäft, Devisen-, Edelmetall- und Wertpapierhandel.

Zu 4.

An der Entwicklung des Pakets haben maßgeblich die bedeutendsten Eurobanken in Luxemburg mitgewirkt.

Zu 5.

Da Sebios Lösungen für die komplexesten Anforderungen bereithält und damit auch alle denkbaren individuellen Varianten abdeckt, sind Konflikte von dieser Seite bisher nicht aufgetreten.

Zu 6.

Nein, da Teilbereiche auch sinnvoll durch EDV außer Haus bearbeitet werden können. Sebios ist auf Honeywell Bull-Hardware ausgerichtet, kann aber auf Systeme ähnlicher Leistungsklasse wie Siemens, Nixdorf oder IBM umgestellt werden.

Zu 7.

Vorhersehbare Änderungen sind durch die Flexibilität von Sebios weitestgehend abgedeckt. Unvorhersehbare Entwicklungen wie die jüngste Goldpreishausse erfordern dagegen kurzfristige Eingriffe durch das Softwarehaus - im angesprochenen Fall waren die eingeplanten Speicherplatzreserven schneller erschöpft, als die Beteiligten zuvor annehmen konnten.

Zu 8.

Auf diesem Sektor naturgemäß nicht, wohl aber haben wir bereits in Einzelfällen dem Geschäftsvolumen angepaßte Teilpakete installiert.

Zu 9.

Bei diesem Paket nein; Beratungsleistung ist hier stets als Erweiterung, Änderung, Anpassung von Sebios zu sehen.

Zu 10.

Je nach Qualifikation 80 bis 100 Mark.

Zu 11.

Prinzipiell ja, aber nur wenn der Auftrag exakt kalkulierbar ist.

Zu 12.

Im Rahmen der branchenüblichen BDU-Geschäftsbedingung.

Zu 13.

Ja.

Zu 14.

Seit 1974/75.

Zu 15.

CLB, Luxemburger Tochter der Dresdner Bank, Hypolux, Luxemburger Tochter der Bayernhypo, Luxemburger Tochtergesellschaften der NordLB, BfG und SMH-Bank sowie der Wüstenrot-Bausparkasse.

Bavaria Computer Service GmbH, Mittelweg 3, 8021 Straßlach, Tel.: 0 81 70/71 51

Zu 2.

IBP International Banking Package

Zu 3.

Wir bieten unseren Kunden mit diesem Softwarepaket ein in Cobol programmiertes, weitgehend systemunabhängiges Standardprogramm in modularem Aufbau an.

Zu 4.

Unsere langjährige Erfahrung und der laufende Gedankenaustausch mit den Fachabteilungen unserer Kunden gibt die Gewähr für die Vollständigkeit und Weiterentwicklung entsprechend den Marktbedürfnissen des Standardpaketes.

Zu 5.

Durch den modularen Aufbau können individuelle Wünsche der Kunden in Teilgebieten problemlos abgedeckt werden. Dies ist bei internationalen Einsätzen durch die unterschiedliche Überwachungsstruktur der Aufsichtsbehörden und der Mutterinstitute unbedingt erforderlich. Durch einen flexiblen Tabellenaufbau wird diesem Problem Rechnung getragen.

Zu 6.

IBP ist bisher auf den Systemen: Nixdorf 8870, IBM /34, Siemens BS2000 eingesetzt.

Zu 7.

Bei der EDV-Umstellung muß vom Kunden das Interesse für die neuen Arbeitsgebiete und die entsprechenden Änderungen im Arbeitsablauf vorliegen. Nur so kann der EDV-Anwender alle mit der EDV gewonnenen Möglichkeiten zum eigenen Vorteil voll nutzen.

Zu 8.

Keine Angabe.

Zu 9.

Keine Angabe.

Zu 10.

Unsere Installationen werden zum Preis je Manntag von 680 Mark durchgeführt.

Zu 11.

Auf Wunsch werden Aufträge nach detaillierter Vorgabestellung auch zu einem Festpreis abgewickelt.

Zu 12.

Auf unsere Arbeiten geben wir eine Garantie von 6 Monaten nach Einsatz des jeweiligen Programmteiles.

Zu 13.

Keine Angabe.

Zu 14.

IBP wurde aus dem seit 1976 im internationalen Bankgeschäft mehrfach eingesetzten Programmpaket Eurobank entwickelt. IBP ist seit 1978 im Einsatz.

Zu 15.

Bayerische Vereinsbank International SA, Luxemburg, Deutsche Bank (Einsatz in Luxemburg, Madrid, Mailand), Commerzbank International SA, Luxemburg, Schweizer Kreditanstalt (Einsatz zur Zeit in Montreal und Singapore, ab März in Hongkong), Privatbanken Luxemburg.

NCR GmbH, Ulmer Str. 160, 8900 Augsburg, Tel.: 08 21/40 51,

Zu 2.

NCR Bank 2000.

Zu 3.

Wir bieten Lizenzprogramme für Kontokorrent, Sparverkehr, Darlehen, Wertpapiere, Auslandszahlungsverkehr, Devisenhandel, Swift und die dazugehörige Einführungsunterstützung und Individualprogrammierung.

Zu 4.

Laufender Kontakt mit unseren Kunden (rund 40) und Interessenten, Anwenderseminare, auf denen auch Anforderungen besprochen werden, Kontakt mit Verbänden.

Zu 5.

Durch den vielfachen Einsatz steht der Standard auf einem hohen Level. Individualprogrammierung kann von uns oder von Mitarbeitern der Bank durchgeführt werden.

Zu 6.

Voraussetzungen: NCR EDV-Anlage, Projektleiter beim Kunden.

Zu 7.

Im Rahmen der Verträge.

Zu 8

Bisher nicht vorgekommen.

Zu 9.

Nein.

Zu 10.

120 Mark.

Zu 11.

Ja.

Zu 12.

Ja, im Rahmen des Lizenzvertrags.

Zu 13.

Aufklärung im Rahmen der Vertragsverhandlungen.

Zu 14.

Seit 1970.

Zu 15.

Norddeutschland: Berenbergbank, Hamburg, Nordrhein-Westfalen: Volksbank Remscheid, Globalbank Köln, Mitte: Deutsche Union Bank, Süddeutschland: Fürst Fugger-Babenhausen Bank, Raiffeisenbanken Starnbeg und Aschaffenburg.

Branche: Immobilienverwaltung

IBAT-AOP GmbH & Co. KG, Alfredstr. 64, 4300 Essen 1, Tel.: 02 01/77 80 40

Zu 2.

SOM System zur Verwaltung von Miet- und Eigentumsobjekten.

Zu 3.

Umfassende Anwendungsberatung einschließlich Systemberatung, Lieferung des Softwaresystems, Installationsunterstützung.

Zu 4.

IBAT-Know-how für diese Branche sowie bisherige Entwicklungsarbeit in Kooperation mit branchentypischen Anwendern.

Zu 5.

Da die Konzepte nach branchentypischen Anforderungen entwickelt wurden, führt ihr Einsatz in den wenigsten Fällen zu Konflikten. Sollte trotzdem eine standardmäßige Anwendung nicht vollständig möglich sein, so erlaubt der modulare Aufbau problemlose Modifikationen.

Zu 6.

Einziges Kriterium liefert das Ergebnis der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung.

Zu 7.

Aufgrund vorhandener Parametrisierung können sowohl gesetzliche als auch branchentypische Änderungen vom Anwender im Dialog weitestgehend berücksichtigt werden.

Zu 8.

Ja, zum Beispiel in den Fällen, in denen sich ein Computereinsatz nicht rentiert.

Zu 9.

Ja.

Zu 10.

Ab 960 Mark je Mitarbeiter und Tag entsprechend Qualifikation und Aufgabe.

Zu 11.

Ja, falls die Aufgabenstellung kalkulierbar ist.

Zu 12.

Unsere Gewährleistung für programmtechnische Richtigkeit beträgt je nach Art der Software sechs bis zwölf Monate.

Zu 13.

Dies geschieht dadurch, daß wir dem Kunden rechtzeitig einen Vertragsentwurf zur Verfügung stellen.

Zu 14.

Seit 1977.

Zu 15.

Ja (auf Anfrage).

MEGOS AG, Datenverarbeitung und Projektmanagement, Fröhlichstr. 33, CH-5200 Brugg, Tel.: 056/41 34 17

Zu 2.

IMMO Immobilienverwaltung und Abrechnung.

Zu 3.

1) Verkauf des Systems für eigene EDV-Großanlage (IBM /370).

2) Service-Verarbeitung für kleinere Hausverwaltungen durch uns.

3) Beratung für den Betrieb, Instruktion der Sachbearbeiter.

4) Beratung für den Einführer des Systems.

5) Mithilfe bei Evaluationen von Systemen.

Zu 4.

Bei diversen Evaluationen durch Fachleute der Hausverwaltung wurde IMMO als eines der vollständigsten Systeme bezeichnet für den schweizerischen branchentypischen Bereich.

Zu 5.

Hohe Flexibilität dank vielen Optionen, die vom Benützer individuell und einfach gesteuert werden.

Zu 6.

Nein, da varianter Service bereits bei einer Liegenschaft sinnvoll sein kann. Der Kunde sollte aber ein Minimum an Systematik befolgen.

Zu 7.

Ja, dank flexiblen Optionen und der Möglichkeit, einzelne Programme bausteinartig auszutauschen.

Zu 8.

Kunden, die anfragen, werden häufig auf die Möglichkeit der Serviceverarbeitung hingewiesen. Ganz abraten ist auch schon vorgekommen.

Zu 9.

Ja, aber eher selten.

Zu 10.

76 sfr. plus Reisespesen und Verpflegung.

Zu 11.

Ja.

Zu 12.

Ja, ein Jahr bei Verkauf; später mit Wartungsvertrag bei Service für termingerechte, korrekte Verarbeitung.

Zu 13.

Ja, ist Vertragsbestand.

Zu 14.

Seit 1977.

Zu 15.

Basellandschaftliche Kantonalbank Liestal (CH), Solothurner Kantonalbank Solothurn (CH).

ORBA Organisationsberatung Henning Backhaus, Pasteurallee 37, 3000 Hannover-Buchholz, Tel.: 05 11/64 31 55

Zu 2

ORBA-WOAB-EDV-Lösungen für Haus- und Grundstücksverwaltung sowie Bauträgerabrechnung.

Zu 3.

Programme, Organisationsunterstützung, individuelle Anpassungen beziehungsweise Änderungen.

Zu 4.

Die Sicherheit, daß die branchentypischen Erfordernisse umfassend abgedeckt werden, bringt unsere Erfahrung von über sieben Jahren Beratung auf diesem Sektor. Zum anderen werden mit unserer Organisation etwa 4000 Wohneinheiten monatlich bearbeitet.

Zu 5.

Der Konflikt zwischen Standardisierung und Individualität wird gelöst durch einen stark modularen Aufbau der Orba-Software, die immer den individuellen Vorstellungen des Auftraggebers entsprechend angepaßt wird. So entstehen individuelle Lösungen unter Verwendung von vorgefertigten Standardbausteinen.

Zu 6.

Es empfiehlt sich schon, an den EDV-Einsatz erst ab einer bestimmten Betriebsgröße zu denken - so rund 1000 bis 1200 Abrechnungswohneinheiten sollten schon zur Verwaltung anstehen. Einen Mindestauftragsumfang sehen wir nicht. Selbst eine Ein-Tages-Grundsatzberatung kann dem Kunden schon Erfolge bringen, die eine weitere Beratung überflüssig machen.

Zu 7.

Der Anwender kann alle Organisationen beziehungsweise Programme entweder selbst seinen veränderten Erfordernissen anpassen oder aber durch Orba anpassen lassen. Orba ist immer bestrebt, den Kunden von Orba unabhängig zu machen.

Zu 8.

Ja, wenn Computerisierung keine Vorteile bringt - wir sind herstellerneutraler Berater.

Zu 9.

Ja, wenn bereits durch Beratung das gesteckte Ziel erreicht wird.

Zu 10.

Die Beraterstunde kostet in 1980 93,75 Mark, wobei abrechnungstechnisch nach Tagen oder Halbtagen abgerechnet wird. Tagesspesen sind enthalten. Fahrtkosten sind hinzuzurechnen.

Zu 11.

Festpreisaufträge sind bei klarer Aufgabenstellung möglich.

Zu 12.

Ein Jahr Garantie auf Software.

Zu 13.

Wir haben "Allgemeine Geschäftsbedingungen", welche grundsätzlich vor Vertragsabschluß gemeinsam mit dem Kunden durchgesprochen und erläutert werden.

Zu 14.

Seit 1977.

Zu 15.

Ja.

Branche: Dental-Labors

CTM Computertechnik Müller GmbH, Max-Stromeyer-Str. 37, 7750 Konstanz, Tel.: 0 75 31/6 30 11

Zu 2.

Labordent.

Zu 3.

Alle Arbeitsvorgänge, die heute manuell in der Abrechnung und Verwaltung eines Dental-Labors gemacht werden; weiterhin zeitunabhängige Statistiken über Arbeitsumfang und Leistungen (bis zwei Jahre zurück).

Zu 4.

Der vielfache Einsatz und die Mitarbeit der Labors bei der ständigen Weiterentwicklung des Programms.

Zu 5.

Durch sehr hohe Standards.

Zu 6.

Derartige Fragen werden durch die kostenlose CTM-Beratung geklärt.

Zu 7.

CTM wird immer die äußeren Bedingungen, die entweder gesetzlicher oder ergonomischer Natur sind, beachten. Wenn sich die Firmenstruktur ändert, ist aufgrund der Kompatibilität der CTM-Systeme sowohl im technischen als auch im Softwarebereich jederzeit eine Anpassung möglich.

Zu 8.

Aufgrund der Vielfalt der CTM-Systeme und der Variabilität des Programmes sind nur sehr wenige Dental-Labors nicht in der Lage, mit dem Programm zu arbeiten.

Zu 9.

Die Beratung in der Pre-Sales-Phase ist bei CTM kostenlos.

Z 10.

80 Mark.

Zu 11.

Ja, nach exakter Problemanalyse.

Zu 12.

Ja.

Zu 13.

Ja.

Zu 14.

Seit rund fünf Jahren.

Zu 15.

Ja, auf Anfrage.

Keil & Co., Büro-Organisations-Maschinen, Mercedesstr. 7, 7000 Stuttgart 50,

Tel.: 07 11/56 10 99

Zu 2.

Dentallab.

Zu 3.

Wir bieten unseren Kunden die "Komplettlösung ". Zusammen mit den Programmen liefern wir auch die Hardware, ferner schließt die Betreuung nach der Installation auch den technischen Service ein.

Zu 4

Die Programmentwicklung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Praktikern aus der Branche und späteren Anwendern.

Zu 5.

Durch gut durchdachten modularen Programmaufbau und weitgehende Parametrisierung wird häufig eine Anpassung an individuelle Wünsche erreicht, auch ohne aufwendige Programmkorrektur, zumal durch die landeseinheitliche Verfahrensvereinheitlichung dem individuellen Spielraum ohnedies enge Grenzen gesetzt sind.

Zu 6.

Natürlich muß betriebswirtschaftlich der Einsatz sowie der Aufwand vertretbar sein. Unsere Produktplatte deckt praktisch jede Betriebsgröße ab.

Zu 7.

Selbstverständlich kann unser Kunde veränderten Bedingungen gerecht werden durch

a) modulare aufgebaute Programme, somit Flexibilität,

b) Baukastensystem der Hardware, dadurch weiterer Anschluß von Terminals, Platten. Datenfernübertragung und Datenträgeraustausch ist möglich.

Zu 8.

Die Leistungsplatte unseres Lieferprogramms ist sehr weit gefächert. Es umfaßt Geräte, beginnend vom einfachen, jedoch leistungsstarken Bürocomputer (Olympia) bis hin zur interaktiv arbeitenden Dialog-Disketten/Plattenanlage (Digital Equipment). Somit sehen wir uns immer in der Lage, ein den Anforderungen entsprechendes System zu empfehlen.

Zu 9.

Unter Berücksichtigung des vorher Gesagten ist diese Frage zu verneinen.

Zu 10.

Einzelne Beraterstunden werden selten berechnet, da diese Leistung gewöhnlich im hereingenommenen Festpreisauftrag inbegriffen ist.

Zu 11.

Der Festpreis ist bei uns der Regelfall.

Zu 12.

Selbstredend übernehmen wir die Garantie für die Funktionstüchtigkeit der bei Auftragserteilung besprochenen Problemlösung in allen Teilen.

Zu 13.

Bereits mit dem Angebot legen wir dem Kunden alle Vertragsbedingungen vor und besprechen diese auch mit ihm.

Zu 14.

Mit diesem Produkt sind wir seit 1956 am Markt.

Zu 15.

Zum Beispiel Bartenbach in Heilbronn, Dentallabor Dens in Ludwigsburg, Dentallabor Staude in Stuttgart.

Nixdorf Computer AG, Fürstenallee, 4790 Paderborn, Tel.: 0 52 51/20 02 34

Zu 2.

DENTALAB 8870/1

Zu 3.

Komplette Problemlösung, Hardware und Software: zusätzlich Beratung, Installation, Einsatzunterstützung, Programmpflege/Wartung.

Zu 4.

Das Softwarepaket wurde von Branchenspezialisten zusammen mit typischen Anwendern entwickelt und von den Pilotanwendern erfolgreich praxisgetestet. Erst danach erfolgte die Freigabe für den Vertrieb.

Zu 5.

Durch anpassunsfähige, parametergesteuerte Standartmoduln sowie Schnittstellen für individuelle Zusatzwünsche.

Zu 6.

Kundenspezifische Gegebenheiten werden durch Checklisten festgestellt und dem System durch Parameter eingegeben.

Zu 7.

Durch zentrale Pflege, Wartung und Weiterentwicklung gemäß Software-Betreuungsvertrag wird das Softwarepaket veränderten Parametern gerecht.

Zu 8.

Ja, wenn Mengengerüst des Kunden sich nicht mit der Hardware-Konfiguration in Einklang bringen läßt.

Zu 9.

Nein.

Zu 10.

Tagessatz zur Zeit 760 Mark.

Zu 11.

Ja.

Zu 12.

Gewährleistungszeitraum laut Softwarevertrag: sechs Monate ab Programmübergabe, danach Pflege und Wartung gemäß Softwarebertreuungsvertrag.

Zu 13.

Die Konditionen sind im Softwarevertrag festgelegt, der bei Auftragserteilung abgeschlossen wird.

Zu 14.

November 1978.

Zu 15.

Ja.

Philips Data Systems GmbH Weidenauer Str. 211-213, 5900 Siegen 21, Tel.: 02 71/40 41

Zu 2.

DENTAL 300

Zu 3.

Neben dem kompletten Programmpaket, bestehend aus den Arbeitsgebieten Tagesfakturierung, Monatsfakturierung, Artikelstatistik, Technikerstatistik, Kundenstatistik, Prämienabrechnung, Termindisposition und Kapazitätsüberwachung, Auftragserfassung und Fallrechnung, der Hardware (Philips-Computer aus der Serie P 300) und der System-Software auch den organisatorischen Service (Interessenten- und Kundenberatung, Interessenten- und Kundenseminare), den technischen Service (Wartung und Pflege der Hardware sowie Pflege der Systemsoftware) und das EDV-Zubehör. Dental 300 kann je nach den betriebsindividuellen Erfordernissen aus allen oder auch nur aus einzelnen der vorgenannten Arbeitsgebiete bestehen.

Zu 4.

Unsere Programmpakete entstanden in enger Zusammenarbeit mit einer Reihe von Praktikern - in Unternehmen verschiedener Größe -, Verbänden und Innungen aus der Dentalbranche. Außerdem arbeiten in unserem Hause System-Entwickler, Programmierer, System-Berater, Verkäufer und Verkaufsförderer speziell für die Dentalbranche.

Zu 5.

Unser Programmpaket ist modular aufgebaut und wird über

Parametrisierung auf die individuellen Belange des Kunden abgestimmt.

Zu 6.

Vor dem Kaufabschluß findet eine umfassende organisatorische Beratung statt, bei der der Kunde über alle im Zusammenhang mit der Einführung des Datenverarbeitungssystems stehenden Fragen informiert wird. Unser Kundenkreis reicht von Kleinstbetrieben mit wenigen Mitarbeitern bis zu großen Unternehmen mit über 150 Mitarbeitern.

Zu 7.

Selbstverständlich werden wir das Programmpaket beim Kunden, falls erforderlich, den gesetzlichen Bestimmungen anpassen.

Zu 8.

Natürlich erhält jeder Kunde von uns die für ihn richtige Problemlösung.

Zu 9.

Beratungsleistungen vor Vertragsabschluß werden in unserem Hause nicht berechnet. Als Vertriebsorganisation von Computer-Systemen liegt selbstverständlich unser Hauptinteresse an dem Verkauf kompletter Leistungspakete.

Zu 10.

In der Vorverkaufsphase wird unsere organisatorische Beratung nicht berechnet.

Zu 11.

Unsere Hardware-, Software- und Serviceleistungen berechnen wir laut Preisliste.

Zu 12.

Im Rahmen des Instandhaltungsvertrages ist für die Hardware eine bestimmte Garantiezeit vorgesehen. Die Software wird von uns eingearbeitet. Die Richtigkeit der Programme bestätigt der Kunde in einem Übergabeprotokoll.

Zu 13.

Unsere Verträge enthalten alle Punkte, die im Zusammenhang mit dem Kauf und der Einführung eines Datenverarbeitungssystems relevant sind. Damit wird der Kunde auch informiert über den genauen Leistungsumfang, die Preise sowie die Termine bei der Einführung des Datenverarbeitungssystems.

Zu 14.

Mit dem Produkt Philips P 300 sind wir seit Frühjahr 1975 in Zusammenhang mit Dental 300 im Markt präsent. Unsere Erfahrung in dieser Branche reicht jedoch bis ins Jahr 1969 zurück.

Zu 15.

Über 250 zahntechnische Laboratorien verschiedener Größenordnung arbeiten mit Philips-Computersystemen. Referenzen können auf Anfrage genannt werden.

Branchen: Verlagswesen, Spedition, Patentanwaltskanzlei

a) Verlagswesen

ZDO Zentrum für Datenverarbeitung und Organisation GmbH, Wiesbadener Str. 63, 6503 Mainz-Kastel, Tel.: 0 61 34/40 71

Zu 2.

ZDO-PUBLIK

Zu 3.

Standardmoduln, Anschlußmoduln, Individualanpassung, Organisationsberatung, Wartung.

Zu 4.

Alle verlagstypischen Probleme werden im eigenen Rechenzentrum zum Teil schon seit zehn Jahren für die Schwestergesellschaft Omnia-Service für Verlagsauslieferungen realisiert. Wir können außerdem auf einen Beraterstab verweisen, der neben umfangreichem EDV-Wissen langjährige Praxis und Erfahrung im Verlagswesen besitzt.

Zu 5.

Durch umfassende vorangehende Organisationsberatung.

Zu 6.

Siehe Punkt 4 und 5.

Zu 7.

Ja, im Rahmen eines Wartungsvertrages.

Zu 8.

War bisher nicht der Fall, könnte jedoch das Ergebnis der Organisationsberatung sein.

Zu 9.

Siehe Punkt 5.

Zu 10.

120 Mark.

Zu 11.

Ja, bei entsprechend eindeutigem Auftrag und Anforderungskatalog.

Zu 12.

Ja, im Rahmen der Gewährleistung.

Zu 13.

Ja.

Zu 14.

Seit Ende 1978.

Zu 15.

Ja, wobei es vier Verlagsbereiche zu unterscheiden gilt.

b) Spedition

Dr. Städtler Unternehmensberatung, Rother Str. 1-3, 8500 Nürnberg 13, Tel.: 09 11/63 20 46

Zu 2.

Spedition/Verkehrswesen

Zu 3.

- Umfassende Beratung und Unterstützung bei der Systemwahl, der individuellen Organisation und Programmierung.

- Verkauf und Anpassung von Standard-Software für alle Verkehrsarten, u. a. Sammelgutausgang, Sammelguteingang, Fernverkehr mit Optimierung, Import/Export,

- Dienstleistungen in unserem eigenen Test- und Rechenzentrum, das heißt Vorabinstallation von Programmen und Anpassung an individuelle Bedürfnisse für schlüsselfertige In-

Zu 4.

Die Programmabläufe und -ergebnisse sind durch die zuständigen Brancheninstitutionen (zum Beispiel BAG) genehmigt und alle Programme in enger Zusammenarbeit mit Speditionen entwickelt worden.

Zu 5.

Wir haben ein im wesentlichen feststehendes Kernpaket für die branchenspezifischen Abrechnungsmodalitäten. Zusätzliche standardisierte Rahmenprogramme, in vielen Speditionen einsetzbar, können an individuelle Organisationsstrukturen angepaßt werden.

Zu 6.

Im Rahmen einer Voruntersuchung wird jeweils geprüft, ob Betriebsgröße und -struktur die Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Einsatz des jeweiligen Programmpakets erfüllen.

Zu 7.

Ja, alle fiskalischen und behördlichen Änderungen bezüglich des Kernpaketes werden aktuell eingearbeitet und allen Kunden zur Verfügung gestellt.

Zu 8.

Ja, bei Firmen mit einem zu geringen Mengengerüst. Sollte die innerbetriebliche Organisation für einen EDV-Einsatz noch nicht reif sein, so versuchen wir den Kunden von der zunächst vorteilhafteren DV außer Haus zu überzeugen.

Zu 9.

Ja, zum Beispiel im Rahmen von Systemwahl und EDV-Revision (Effizienzprüfung) sowie bei rein betriebswirtschaftlich-organisatorischen Maßnahmen.

Zu 10.

Je nach Qualifikation des benötigten Mitarbeiters 70 Mark bis 120 Mark pro Stunde.

Zu 11.

Nur bei exakt abgrenzbaren Teilprojekten auf der Basis gemeinsam verabschiedeter Pflichtenhefte.

Zu 12.

Ja, im Rahmen unserer Allgemeinen Auftragsbedingungen.

Zu 13.

Ja, im Rahmen unserer Allgemeinen Auftragsbedingungen.

Zu 14.

Seit neun Jahren mit kontinuierlicher Erweiterung der Anwendungsbreite.

Zu 15.

Als Referenzadressen können sowohl nationale und internationale Speditionen als auch Versandabteilungen von Großunternehmen genannt werden.

c) Patentanwaltskanzlei

DPS Datenverarbeitung, Planung, Steuerung GmbH, Lindwurmatr. 147, 8000 München 2, Tel.: 089/77 60 75

Zu 2.

ISPA Informationssystem für Patentanwälte.

Zu 3.

Große Ablaufvereinfachung der Routinearbeiten wie etwa Jahresgebührenüberwachung und Terminüberwachung; Information aus Datentransparenz. Aktenübersicht.

Zu 4.

Am Anfang stand eine Markt-(Bedarfs-)Analyse. Dann wurden Gespräche mit potentiellen Anwendern geführt; schließlich gab es eine enge Zusammenarbeit mit Pilotanwendern.

Zu 5.

Die Kanzleiorganisation ist durch das Patentrecht weitgehend vorgegeben. Gleichwohl ist die Programmierung auf größtmögliche Flexibilität ausgelegt.

Zu 6.

Für kleinere Kanzleien dürfte unser Branchenpaket zu groß sein, nicht so, wenn mehrere Anwälte eine Kanzlei führen. Das in Cobol geschriebene Programmsystem läuft auf dem Kienzle-System 9066 in den verschiedenen Ausbaustufen.

Zu 7.

Ja, auf jeden Fall. Kürzlich gab es beispielsweise ein Rundschreiben des Europäischen Patentamts, in dem angeboten wird, per DFÜ in das Register Einblick zu nehmen. Wir werden dieses Feature Mitte des Jahres installieren; denn die Kienzle 9066 ist DFÜ-fähig.

Zu 8.

Ja, wenn keine Wirtschaftlichkeit zu erzielen ist.

Zu 9.

Nur ganz selten.

Zu 10.

Ab 80 Mark.

Zu 11.

Ja, unter bestimmten Voraussetzungen.

Zu 12.

Wenn in unseren Programmen Fehler entdeckt werden, ändern wir das sofort. Dies gilt ohne zeitliche Einschränkung. Man kann dem Kunden nicht zunächst etwas verkaufen und ihn dann hängen lassen.

Zu 13.

Wenn es angebracht erscheint.

Zu 14.

Seit drei Monaten.

Zu 15.

Liedl, Nöth & Zeitler in München.