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20.04.2006

Breite Unterstützung für kommende Linux Standard Base 3.1

Die Free Standards Group (FSG) stellt nächste Woche die Version 3.1 der Linux Standard Base (LSB) vor. Mehr als ein Dutzend namhafte Hersteller wollen diese unterstützen.

Die LSB definiert bestimmte Standards, die als kleinster gemeinsamer Nenner die Interopabilität verschiedener Linux-Distributionen sicherstellen sollen. Bislang konzentrierten sich die diesbezüglichen Bemühungen der FSG vor allem auf den Serverbereich. Das zwischenzeitlich eingerichtete Linux Standard Base Desktop Project ist nun in Version 3.1 der LSB eingeflossen, die in der kommenden Woche veröffentlicht wird.

"Dies wird es Anwendungsentwicklern erleichtern, die komplette Linux-Plattform anzusprechen", erklärte die FSG. "Damit wird ein wichtiges Hindernis für die Akzeptanz von Linux auf dem Desktop aus dem Weg geräumt." Nach Angaben der Initiative wollen unter anderem Red Hat, Novell, das Ubuntu-Projekt und Linspire ihre Produkte als kompatibel zur neuen LSB-Version zertifizieren lassen. Auch die Hardwarefirmen IBM, Intel, Hewlett-Packard und Dell unterstützen sie.

Bruce Perens, aktuell Vice President of Professional Services bei Sourcelabs, befürchtet allerdings, dass es alles andere als einfach wird, einen Standard zu schaffen, der zu den beiden Linux-Oberflächen KDE und Gnome kompatibel ist. "Wie sie das hinbekommen wollen wird interessant", kommentierte der Open-Source-Experte. "Wenn wir tatsächlich die Desktops vereinheitlichen, schaffen wir dabei eine dritte Benutzerschnittstelle? Und sind wir sicher, dass das wirklich hilfreich wäre?"

Klarheit schaffen könnte hierzu der Kongress Linux Desktop Summit. Dieser findet am kommenden Montag und Dienstag im kalifornischen San Diego statt. (tc)

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