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06.08.1976 - 

IMS Control

Bremse gegen Wildwuchs

DÜSSELDORF - "Wenn die Datenbanken implementiert und die Terminals installiert sind, wächst die IMS-Benutzung in phantastischen Raten - aber im allgemeinen unkontrolliert", argumentiert die Software-Vertriebsfirma Computer Program Products (CPP), die das amerikanische Boole & Babbage-Paket "Control IMS" in Deutschland anbietet.

Das ".Information Management System" (IMS) des Marktführers IBM kostet den Anwender in der Regel erheblich mehr als ursprünglich geplant, weil er - so CPP - die Komplexität des Systems unterschätzt. Fehlende Erfahrung in der Anwendung und Kontrolle von Datenbank- und Netzwerksystemen ergänzen sich - in negativem Sinn - mit der Tatsache, daß das OS- und VS-Instrumentarium wenig effektiv ist, wenn es auf IMS-Installationen angewendet wird.

Drei Subsysteme

Mit Control IMS wird - für 52 500 Mark - ein Paket zur Verfügung gestellt, das im wesentlichen aus drei Subsystemen besteht: Der "Activity Measurement Facility" (AMF), dem "Performance Reporting System" (PRS) und dem "Transaction Accounting System" (TAS). AMF bildet die Schnittstelle zu IMS, gewinnt die nötigen Zusatz-Informationen zu den Standard-IMS-Daten, ordnet sie dem jeweiligen Programm oder der betreffenden Transaktion zu und baut damit ein eigenes File auf. Die Aufzeichnung der Daten erfolgt über die standard-mäßige Log-Funktion von IMS. PRS dient der Offline-Analyse dieser Daten und liefert Standard-Berichte, beispielsweise über Terminal-, DB- und Programm-Aktivitäten. Die Informationen können aber auch individuell mit speziellen Cobol-Programmen oder einem üblichen Report-Generator ausgewertet werden. TAS liefert Kostenübersichten und ermöglicht eine Weiterverrechnung an die einzelnen Benutzer; eine Integration in größere Abrechnungsprogramme ist möglich.

Kontinuierlicher Einsatz

Da die Online-Komponente der Kontrollsoftware nur 4 K im IMS-Kontrollbereich zusätzlich belegt und lediglich einen "relativ geringen" Einfluß auf die Performance hat, kann das Programm kontinuierlich eingesetzt werden - es sind genaue Statistiken über den ganzen Monat hinweg möglich. Für die Analyse und Kostenrechnung sind 192 K im Batchbereich erforderlich.

29 verschiedene Statistiken, Beispiele über durchschnittliche Antwortzeiten, CPU-Zeiten oder l/O-Aktivitäten lassen sich gewinnen. Die Ausgabe kann in grafischer oder Tabellen-Form erfolgen. Eine Kostenverrechnung ist beispielsweise nach Datenbankbenutzung pro 100 DL/1-Anfragen oder nach Terminaleinsatz pro 1000 Zeichen oder nach "Message Region Activity" (CPU- und Hauptspeicherzeit) möglich.

Informationen: CPP GmbH, Hauptstraße 21, 4000 Düsseldorf 13.